Ich schreibe meine Bücher unter meinem Pseudonym Dr. Ratio Nenstoff.

Veröffentlicht wurden sie im Verlag Monsenstein und Vannerdat in Münster. 

Das erste Buch trägt die Titel "Schädliche und nützliche Bildungsparameter auf einem Weg zur Studierfähigkeit", und den Untertitel " Pädagogisch-naturwissenschaftlche Unterrichtskonzepte für eine Klasse 6 in Physik und für die Klassen 7 und 9 in Chemie an einem Gymnasium in Nordrhein-Westfalen.

DAs zweite Buch trägt die Titel " Auferstehung der Vergangenheit" und "Erben und Vererben"

Das dritte Buch trägt die Titel "Leserbriefe, Nichtsophistische Gedichte und Aphorismen" und

"Märchen, Episoden und gesellschaftskritische Lyrik.

Das vierte Buch trägt die Titel "Nichtsophistische Gedichte mit eingestreuten Kurzgeschichten, Wortspielen und Sprüchen" und Betroffenheits-Lyrik, Bissige und satirische Lyrik,

Gesellschaftskritische Lyrik, Nonsen-Lyrik und Aphorismen.

Das fünfte Buch hat die Titel "Märchen, Episoden und Aphorismen" und Nichtsophistische Gedichte, gesellschaftskritische Lyrik und Nonsens-Lyrik.

Das sechste Buch trägt die Titel " Statements, Essays und Nichtsophistische Gedichte" und

"Leserbriefe, Witze, Aphorismen und das Märchen vom Madenwurm".

Das siebte Buch trägt die Titel " Zwei Wahlprogramme unter der Lupe, Leserbriefe und Statements" und "Der Menschling und sein Albtros, nichtsophistische Lyrik und Aphorismen.  

 

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

„Gegen Alarmismus und gegen Panikmache“ vom 09.12.2011

Werter Herr Dr. Schlögl, Die Finanz-, Wirtschafts- und Schuldenkrise hat ihre Ursachen.Eine davon ist der niedrige Zins. Mit diesem billigen Geld wird uferlos Schindluder getrieben. Es ist damit sehr leicht, Schulden aufzubauen, aber sehr schwer, sie wieder abzubauen.Die Schulden könnten eingedämmt werden durch einen gestrafften und gestaffelten Zins. Armen Unternehmern und Banken wird Geld zu einem Zins von einem Prozent, aber nicht uferlos, eingeräumt. Reiche Unternehmen , Banken und Einzelpersonen erhalten Kredite für zehn bis fünfzehn Prozent. So hält sich die ausgegebene Geldmenge in Grenzen, ohne daß neues Geld gedruckt werden muß.Einige sind gleich, andere sind gleicher. Dies Ungleichgewicht ist ein Maß für eine vorgenommene Gerechtigkeit zwischen ungleichen Personen und Unternehmern.Der politische Ordnungsrahmen der Währungsunion kann dadurch verbessert werden. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de und www.ratio-floreat.de 

 

 Trügerischer Staatshaushalt

Senkt man Steuern rigoros,  

Freuen sich die Bundesbürger;

Denn es ist für sie famos,

Weil der Staat nicht wird zum Würger;

Doch sein Haushalt gibt nichts her,

Sparen heißt jetzt die Devise;

Dies fällt ihm wahnsinnig schwer.

Will er kommen aus der Krise,

Muß er Steuern bald erhöh’n,

Denn das Sparen führt nicht weiter,

Weil die Lust ihm wird vergeh’n.

Denn die Bürger sind nicht heiter,

Lassen sich auch nicht umdreh’n.

Generell mißtrau’n die WählerI

hrem Staat besonders gern,

Macht er doch sehr viele Fehler

In der Mitte und im Kern,  

Bittet er doch die zur Kasse,

Die die Leistung präsentier’n,

Schlägt er denen eine Gasse,

Die am stärksten lamentier’n.  

 

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

„Gegen Alarmismus und gegen Panikmache“ vom 09.12.2011

Werter Herr Dr. Schlögl, Die Finanz-, Wirtschafts- und Schuldenkrise hat ihre Ursachen.Eine davon ist der niedrige Zins. Mit diesem billigen Geld wird uferlos Schindluder getrieben. Es ist damit sehr leicht, Schulden aufzubauen, aber sehr schwer, sie wieder abzubauen. Die Schulden könnten eingedämmt werden durch einen gestrafften und gestaffelten Zins.  

Armen Unternehmern und Banken wird Geld zu einem Zins von einem Prozent, aber nicht uferlos, eingeräumt. Reiche Unternehmen , Banken und Einzelpersonen erhalten Kredite für zehn bis fünfzehn Prozent an Zinsen. So hält sich die ausgegebene Geldmenge in Grenzen, ohne daß neues Geld gedruckt werden muß.Einige sind gleich, andere sind gleicher.  

Dies Ungleichgewicht ist ein Maß für eine vorgenommene Gerechtigkeit zwischen ungleichen Personen und Unternehmern. Der politische Ordnungsrahmen der Währungsunion kann dadurch verbessert werden. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de, www.ratio-floreat, www.ratio-purus und www.impetus.de

 

Eine Fabel

Der Affe Utrillo und sein Kumpan Fred

Die beiden Affen Utrillo und Fred lebten im Jahre 2011 im Stuttgarter Zoo und langweilten sich zu Tode.Eines Tages stellte ihr Wärter Heiner ihnen eine volle schwere Kiste mit grünen Glasflaschen in ihrem Käfig ab und verließ danach das Affenhaus. Utrillo sagte zu Fred:  „Ich werde die Flaschen untersuchen, achte Du darauf, daß uns Heiner nicht überrascht!“Utrillo nahm eine volle Flasche aus dem Kasten heraus, drehte sie um, aber sie entleerte sich nicht, denn sie war mit einem Kronkorken verschlossen. Fred gesellte sich dazu, konnte aber den Verschluß auch nicht öffnen. Utrillo versuchte es mit seinen Zähnen, scheiterte aber an dem hartnäckigen Verschluß. Als Utrillo zur Eisentür blickte,kam ihm die Idee, den Kronkorken zwischen Tür und Angel mit einer Hebelwirkung los zu werden. Danach nahmen Utrillo und Fred vorsichtig einen Schluck aus der Flasche und tranken sie wegen ihrer Bekömmlichkeit schließlich restlos aus. Danach stellte sich bei den beiden Affen ein Rauschzustand ein, den sie mit Freudensprüngen, Freudengeheul und Hangelungen von Ast zu Ast Rechnung trugen. Als der Zoowärter Heiner zurückkam, fand er zwei fröhliche Affen vor, die sich auf ihn stürzten und ihn mit schmatzenden Liebkosungen im Gesicht ihre Zuneigung bezeugten. Dies gab Heiner zu denken. Er nahm kurzerhand seine Bierkiste heraus und wollte seinen beiden Affen kein Bier mehr gönnen. Das aber bekam ihm schlecht. Utrillo und Fred wurden grantig und griffen ihn an mit einem Knüppel, der lose im Affenhaus herumlag und mit dem sie auf ihren Wärter im Wechsel einprügelten. Heiner flüchtete daraufhin aus seinem Affenhaus, ging mit sich zu Rate und überlegte: Meine Affen brauchen wohl am Tag eine Flasche Bier; also muß ich sie ihnen geben. Denn Randale will ich nicht haben. Es war wohl ein Fehler, eine Kiste Bier im Affenhaus abzustellen, aber ich habe meinen Affen einfach nicht zugetraut, eine Bierflasche öffnen zu können und daraus zu trinken.Am nächsten Tag stürzten sich beide Affen auf ihren Wärter und bekundeten mit Geheul und Gebärden, daß sie eine Flasche Bier haben wollten. Wärter Heiner übergab daraufhin eine geöffnete   Flasche dem Affen Utrillo. Dieser setzte sie sich an den Hals und begann unermüdlich zu trinken. Als er nicht damit aufhörte, schlug ihm sein Kumpan Fred mit dem Knüppel auf sein Hinterteil und sagte:Laß mir die Hälfte übrig, ich will nicht leer ausgehen.“ Und Utrillo antwortete: „Ich brauche eine ganze Flasche. Sieh zu, daß Du bei Heiner mit einer zweiten Flasche zu Deinem Recht kommst. Ich kann Dir nichts abgeben. Und Fred antwortete: Du bist ja meschugge.Heiner ist weg, und er wird uns wohl nur eine Flasche Bier pro Tag gönnen. Die anderen hat er aus unserem Affenhaus entfernt, damit wir uns nicht an ihnen vergreifen.Als Heiner am nächsten Tag seinen Affen ihren Nahrungsbedarf zukommen ließ, stürzte sich Fred mächtig darauf und fraß alles aus, so daß Utrillo nichts übrig blieb. Er jammerte schließlich erbärmlich laut vor sich hin und erkannte den Zusammenhang: Kein Bier für Fred, keine Nahrung für Utrillo.Fazit:   Wie Du mir, so ich Dir.Wer eine Droge, wie Alkohol, zur Verfügung stellt, muß auch mit den Folgen leben. Selbst Tiere, wie Affen, können Rauschzustände erfahren, genießen, sich daran gewöhnen und sie beanspruchen.

 

 Der Sucht verfallen

Aus Lebenshunger ist geboren

So manche Sucht im finst’ren Schein;

Vor allem ging zuvor verloren

Wohlbefinden im Dasein.

Fehlen tat’s an Lebensfülle,

Mängel stellten strikt sich ein;

Oftmals fehlt es auch an Wille,

Ohne Sucht besetzt zu sein.  

Sucht ist stets ein Mangel-Symptom,

So daß ein Ausgleich wird gesucht;

Sucht ist meist wie ein Phantom,

Das zudem wird oft verflucht.

Sucht ist kein bewährtes Mittel,

Stillt den Lebenshunger nicht,

Ist eher ein Abstiegs-Titel,

Weil es den Kummer auch nicht bricht.

Sucht zählt psychisch zu den Rängen

Einer schlimmen Kategorie;

Wen sie hat in ihren Fängen,

Den versetzt sie in Euphorie

Sozialer Mächtigkeit

Permanent auf blinder Suche   

Ungestillter Geschäftigkeit,

Weil es kommt zu bitt’rem Fluche,

Befriedigungslos in der Zeit;

Steigt die Sucht, steigt auch die Suche

Hoffnungslos auf bessere Zeit,

Schwäche schlägt enorm zu Buche,

Und der Tod ist gar nicht weit.

Vage Unzufriedenheit  

Muß alsbald verschwinden;

Ist man dazu gern bereit,

Läßt sich alles and’re finden.

Suchtbereitschaft hänget ab

Von Erwartungen, Ansprüchen;

Diese ziehen uns hinab

Mit enttäuschenden Flüchen.

Wieviel Lust bleibt dann noch übrig,

Wenn die Sucht so baden geht?

Neigt das Glück sich spontan fiebrig

Wenn der Süchtige es anfleht?

 

 Ein Orakel

Es gibt Dinge, die wir wissen; und es gibt Dinge, die wir nicht wissen; aber es gibt auch Dinge, von denen wir nicht wissen, daß wir sie nicht wissen.

 

 Statement über die Piratenpartei

Die Piraten wollen mehr Freiheiten im Internet und keine staatliche Kontrolle; sie wollen ein Verbot von Videoüberwachungen auf öffentlichen Plätzen, eine kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs, die Abschaffung von Studiengebühren, einen kostenlosen Zugang zur Bildung, ein bedingungsloses Grundeinkommen, mehr Bürgerbeteiligung, einen besseren Datenschutz und soziale Gerechtigkeit.

Mein Kommentar dazu lautet: 

Videoüberwachungen schützen die Bevölkerung gegen destruktive Elemente. Wer soll die kostenlose Nutzung des öffentlichen Nah-Verkehrs bezahlen? Die Leistung hat stets eine Gegenleistung zur Folge. Umsonst gibt es nichts auf der Welt. Auch die Studiengebühren lassen die Professoren arbeiten. Denn ihr Geld muß ja irgendwo herkommen. Kostenlose Bildung ist ein schöner, aber irrealer Wunschtraum der Piraten, genauso wie das bedingungslose Grundeinkommen. Wer soll das bezahlen? Arbeiten die Piraten als Abgeornete umsonst? Verzichten sie auf Alimentierung? Das Feld über soziale Gerechtigkeit ist fast uferlos breit. Was heißt sozial, was heißt gerecht? Beide Begriffe müssen erst einmal definiert werden, bevor man sich darüber ausläßt. Gerechte Bildung, gerechtes Gehalt, gerechte Erziehung, gerechter Beruf, gerechter beruflicher Aufstieg; und der Begriff sozial ist genauso dehnbar, wie der Begriff Gerechtigkeit.

 

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

48151 Münster Fax: (0251) 97 20 531

Gabriel bietet Merkel Kooperation bei Nachfolgersuche für Wulff an vom 09.01.2012 :  

Werter Herr Bannas, werter Herr Kürzel-Redakteur sat., Mit Ihrer Medienpolitik über das Bundespräsidentenamt schaden Sie auch diesem Amt, weil Sie Wulffs Rücktritt in Ihr Kalkül eingeschlossen haben. Damit sind Sie als Journalist nicht mehr neutral. Leben und leben lassen, ist meine Devise, die Sie aber wohl nicht billigen, indem Sie Wulffs Status                         ruinieren helfen. Gegen neue Bundestagswahlen sträubt sich Sigmar Gabriel, weil sie die jetzigen Pfründe der Abgeordneten jeder Couleur zum Teil beseitigen würden. Der Zwang zu Neuwahlen im Sinne von Andrea Nahles würde die Pfründe der Abgeordneten neu regeln unter partiellen Verlusten der alten Pfründe. Da dies kein Abgeordneter will, werden die Gründe dafür in der Öffentlichkeit auch nicht mitgeteilt. Das große Schweigen darüber ist die weit verbreitete und unerbittliche Folge und Praxis. Frau Nahles muß sich an die eigene Nase fassen, wenn sie Christan Wulff ein "chronisch unsauberes Verhältnis zur Wahrheit" attestiert. Sie spielt sich damit als unerlaubte Richterin auf, die das Damokles-Schwert über Wulff schweben läßt. Der Ausdruck "geschrumpftes Zwergniveau" ist auf märchenhafte pure Vernichtung angelegt. Hat Frau Nahles ein Recht dazu, so über Wulff in der Öffentlichkeit herzuziehen? Jeder Mensch klammert sich an sein Amt, weil es ihm sein Überleben sichert. Andrea Nahles verteufelt unseren Bundesprädidenten in dieser Hinsicht. Hat sie ein Recht dazu, im Richtergewand gegen ihn anzutreten? Der Rücktritt von Christian Wulff wird von der Presse und den Medien einfach vorterminiert, so als habe er schon stattgefunden. Das ist die reinste Perfidie und zudem noch reinste Sophisten-Kultur. Sohisten sind Meister der Wortverdrehungskunst, die ihren selbst ausgewählten Delinquenten in illusionäre Scheinwirklichkeiten stoßen, um ihn verbal zu vernichten. Die Sophisten unseres Landes haben schon über Sarrazin vernichtend geurteilt, und zwar mit einer einzigen Ausnahme, nämlich Bosbach. Sophisten vergiften unsere Welt, weil sie das Wort verderben und ihre Sprache und Macht mißbrauchen (Josef Pieper, Schwabenverlag). Als geistige Mittel verwenden sie Überredungen und geistige Infiltration, d. h. Bevormundung  Überzeugungen durch plausible Argumente sind bei den Sophisten rar gesät. Die Windeier zwischen Rösler und Merkel müßten der höheren Ordnung halber abgeschafft werden zugunsten eines besseren Kommunikationsverhältnisses zwischen beiden Kontrahenten. Geschwächt wie nie : Dieser Beitrag ist viel zu lang, denn kaum jemand hat die Zeit und Kraft, alles Zeitschriftliche zu lesen; er will ja auch noch Bücher lesen, fernsehen und spielen können. Warum sollte unsere  Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel keinen neuen Bundespräsidentenkandidaten präsentieren können? Die Macht dazu hat sie allemal. An dieser Stelle breche ich Ihren Beitrag ab, weil ich ihn nicht weiter zerpflücken will; denn er ist zu lang und in ganzen Passagen für mich völlig unbedeutend.  

Haben Sie schon einmal Goethes Faust gespürt? Haben Sie schon einmal etwas Bedeutendes in unserer kleinen Welt bewegt und zu Ihren Gunsten ändern können? Ich schaffe das als Leserbriefschreiber und Buchautor nicht. Dazu bin ich zu klein und zu unbekannt. Aber schreiben Sie als Redakteur und Journalist tapfer und munter weiter. Vielleicht gelingt Ihnen ja einmal der große Wurf , mit dem Sie Heerscharen von Lesern für sich begeistern können.Mit freundlichen Grüßen, Dr.Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de,www.ratio-impetus.de .

 

                                                              Münster, 25.01.2012

Dr. Ratio Nenstoff,  www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org48151 Münster Fax: (0251) 97 20 531                                

„Viele Unbekannte“ vom 25.01.2012

Werter Herr Werner Mussler,

Der europäische Stabilitätsmechanismus ESM ist kein Berliner Erfolg auf seiten der Frau Merkel, er ist eher ein beschämendes Beispiel dafür, der Schulden der Krise nicht Herr werden zu können, und dies geht auch nur in Einigkeit mit den schuldenbelasteten Staaten, was zu wünschen übrig läßt.  

Fehler einzugestehen ist ein Fremdwort, Fehler einzulösen ist eine Unmöglichkeit, denn Fehler bleiben stets vorhanden und vermehren sich, obwohl sie niemand haben will. Sie werden nicht beseitigt, sie bleiben erhalten und werden sogar noch institutionalisiert.  

Gut ist an den Fehlern, daß sie aufgezeigt und benannt werden.Schlecht ist an den Fehlern, daß sie beanstandet und nicht ausgemerzt werden.Aber ohne Fehlervorgabe gibt es auch keine Verbesserung prekärer Verhältnisse. Ohne Fehlerfreundlichkeit gibt es auch keinen geistigen Fortschritt. Haben Sie schon einmal einen Zeitungsartikel verfaßt, mit dem Sie Ihre kleine Welt nach Ihren Wünschen öffnen konnten? Ich glaube dies nicht, weil die Welt auf uns nicht hört, da sie zu komplex ist.Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

 

                                                                                                            Münster, 16.02.2012

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

Werte FAZ-Redakteure,Vor einem Angriff Israels auf den Iran kann ich nur warnen. Er wäre selbst verschuldet, weil die kassandramäßige, sich selbst erfüllende Prophezeihung für einen israelischen Angriff zum  Tragen käme und unendliches Leid auf beiden Seiten auslösen würde. Immerhin besitzt Iran interkontinentale Raketen mit einer Reichweite von 10.000 Kilometern, die womöglich auch atomar bestückt werden könnten. Leben und leben lassen, ist meine Erfolgs-Devise.Wenn sie denn doch nur auf Israel und den Iran übertragen werden könnte!  

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de.  

 

                                                            Münster, 15.02.2012

Dr. Ratio Nenstoff,  www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

„Strafe genug“

Werter Herr Kürzel-kum,

Für wen und wofür ist die Strafe genug? Eine Abgabe für kinderlose Ehepaare wäre eine Strafe. Kinderlosigkeit hat viele Ursachen. Sie kann auf geistiger, körperlicher und medizinischer Unfähigkeit beruhen, so daß ein Kinderwunsch nicht erfüllt werden kann, trotz eines gynäkologischen und urologischen Befundes, was die Fertilität, die Zeugungsfähigkeit eines Mannes, und die Gebärfähigkeit einer Frau betrifft.Und darum sollen nun die kinderlosen Ehepaare durch eine Abgabe bestraft werden. Das kann ich nicht billigen.   

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff

 

                                                                                           Münster, 18.02.2012

Dr. Ratio Nenstoff,  www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

Die Vorwürfe gegen Wulff vom 18.02.2012

Werter Herr Kürzel-Redakteur mawy,

Eine partielle Satire

Ich begrüße die Medienfeindlichkeit gegen Christian Wulff, läßt sie ihn doch keinen Atem holen. So ein widerwärtiger Mensch muß einfach abgeschlachtet werden, damit durch seinen Ersatz ein besserer Mensch zum Einsatz kommt. Der Kauf eines Eigenheims mit geliehenem Geld darf nicht stattffinden, weil er menschenunfreundlich ist. Eine Anschlußfinanzierung mit einem rollierenden Geldmarktdarlehen durch die BW-Bank sollte von vornherein gesetzlich ausgeschlossen werden. Was die Juristen mit ihrem Recht veranstalten, ist                          überwiegend falsch und ist mit einem gesunden Menschenverstand nicht zu begreifen.Urlaube bei Freunden müssen unbedingt angeprangert und ausgeschlossen werden, weil sie unanständig sind: denn sie sind eine Vorteilsannahme, die einem Bundespräsidenten nicht geziemt. Persönliche Freundschaften sind entbehrlich und müssen auf der Stelle ausgemerzt werden, weil sie die Eigenständigkeit des die Freundschaft Suchenden unterdrücken. Besser als die Wahrheit von Wulff ist eine Lüge, die mit der Wahrheit hausieren geht. Der Rubikon wird immer überschritten, weil er keine Alternative offen läßt. Einen Fehler, den Christian Wulff begeht, kann er nicht aushalten, weil er zu sensibel geworden ist.Er bricht die menschliche Beziehung durch seinen Rücktritt vom Amt des Bundespräsidenten ab, weil er seine Fehler behalten und nicht ausbügeln will, da ihm dies zu anstrengend ist. Darum liegt die menschliche Tragödie von Wulff darin, daß er viele läßliche, also verzeihliche Fehler auf sich versammelt hat. Der Sprecher von Wulff, Glaeseker, hatte Wulff vertraut, bis dieser ihn entlassen hatte mit dem Vorwurf der passiven Bestechlichkeit und der aktiven Bestechung. Die Vertuschung von Daten, die mit dem Namen des Filmproduzenten David Groenewold verbunden sind, sind völlig unerheblich, weil sie jedem Zeitgenossen passieren können. Mit freundlichen Grüßen,  

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de

 

                                                                                                                             Münster, 13.02.2012

Dr. Ratio Nenstoff,  www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

Urheberrechte

"Zehntausende demonstrieren gegen  Acta"  

Werte dpa- und dapd-Redakteure,

Die Unterzeichnung von Acta (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) ist von der Bundesregierung ausgesetzt worden. Welche Bedenken hat denn die Justizministerin Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger dagegen? Sollte das geistige Eigentum von technischen und anderen Erfindungen ohne patentrechtlichen Schutz bleiben und massenweise kopiert werden dürfen? Ohne patentrechtlichen Schutz des geistigen Eigentums wird der Ideenreichtum unserer deutschen Bundesrepublik voraussichtlich verarmen, denn wer möchte schon sein geistiges Eigentum unentgeltlich loswerden? Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org.

 

                                                                                                                          Münster, 12.02.2012

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

„Hirndoping ist die Ausnahme“

Werte Frau Lisa Becker,

Was Hirndoping ist, haben Sie leider nicht erklärt. Ist eine Definition so schwierig? Wird unser Gehirn mit Mitteln und Medikamenten gedopt? Und wenn ja, welchen Efffekt hat das Doping? Wird mit Psychostimulantien und Aufputschmittteln, wie Koffein Hirndoping betrieben? Hinterlassen manche Mittel, wie LSD = Lysercksäuredietylamid nicht auch Halluzinationen und Angstzustände beim Aufputschen? LSD ist ein Pilz, der auf den Ähren des Getreides wächst, und er ist an seinem großen Volumen erkennbar. Wer untersucht eigentlich die Haupt- und Nebenwirkungen des gedopten Hirns? Leistungssteigernde Mittel gehen auf jeden Fall auf den Geist und können ihn vernebeln. Wenn 18 Prozent unter den Studenten der Veterinärmedizin Aufputschmittel als harte Mittel und als Drogen einnehmen, dann läßt sich das nicht als Bagatelle abtun. Wird das Gehirn durch Haupt- und Nebenwirkungen womöglich bleibend          geschädigt? Darüber haben Sie sich leider nicht mitgeteilt.  

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org. 

 

                                                              Münster, 04.03.2012Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

„Freiheit gehört nicht nur den Reichen“ in der F.A..S. vom  04.03.2012.

Werte Frau Lisa Herzog,

Aber die Reichen sind meist auch die Intelligenteren in unserem Volk, sonst wären Sie ja nicht reich geworden. Ich weiß gar nicht, warum Sie so kompliziert und umfangreich schreiben müssen. Zählen Sie doch einfach die verschiedenen individuellen Arten der Freiheiten eines Christenmenschen auf!: Rechtssicherheit, Verlangen nach Gerechtigkeit, auch sozialer, freie Berufswahl, Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit, freier Umgang mit seinem Geld, freie Partnerwahl, Freiheit vor einem diebischen Staat, Freiheit vor Straftätern und Terroristen, Freiheit vor Ausbeutung durch Unternehmen und den Staat, Freiheit von Drogen, Freiheit vor unzulässiger Einschränkung der Freiheit, Freiheit in der Liebe und Nächstenliebe, Freiheit von unrechtmäßigem Besitz, Freiheit von Folter, Drangsalierungen, Massakern und Vergewaltigungen, Freiheit für private Eigentumsrechte, freie Schul-und Hochschulwahl, freie Bildungswünsche, Freiheit für ein selbstbestimmtes Leben ohne Kerkerdasein, Freiheit im Zugang zu Rohstoffen und Ressourcen, Freiheit zu einem menschenwürdigen Leben.

Sie können die Liste meiner Freiheiten-Parameter noch gerne fortsetzen, weil sie mit Sicherheit nicht vollständig ist. Aber immerhin habe ich Ihnen hoffentlich einige Anregungen geben können. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org. 

 

Was sind Schluffis?

Männer, die immer sagen „weiß nicht“, die keine Haltung, keine Meinung, keine Ziele, keine Leidenschaft haben, die unentschlossen dem Leben gegenüber stehen.  

 

Nach Goethe haben die menschlichen Leidenschaften ein schlechtes Image. Sie sind Krankheiten ohne Hoffnung.  

Und Erasmus von Rotterdam unterschied den Weisen vom Toren, indem er ersterem die Vernunft, letzterem die Leidenschaftt zusprach. Liebe, Haß, Trauer und Angst können einen Menschen in tiefe Verzweiflung stürzen, ja sogar bis an den Rand des Wahnsinns.

 

Der Sucht verfallen

Aus Lebenshunger ist geboren

So manche Sucht im finst’ren Schein;

Vor allem ging zuvor verloren

Wohlbefinden im Dasein.

Fehlen tat’s an Lebensfülle,

Mängel stellten strikt sich ein;

Oftmals fehlt es auch an Wille,

Ohne Sucht besetzt zu sein.  

Sucht ist stets ein Mangel-Symptom,

So daß ein Ausgleich wird gesucht;

Sucht ist meist wie ein Phantom,

Das zudem wird oft verflucht.

Sucht ist kein bewährtes Mittel,

Stillt den Lebenshunger nicht,

Ist eher ein Abstiegs-Titel,

Weil es den Kummer auch nicht bricht.

Sucht zählt psychisch zu den Rängen

Einer schlimmen Kategorie;

Wen sie hat in ihren Fängen,

Den versetzt sie in Euphorie

Sozialer Mächtigkeit

Permanent auf blinder Suche    

Ungestillter Geschäftigkeit,

Weil es kommt zu bitt’rem Fluche,

Befriedigungslos in der Zeit;

Steigt die Sucht, steigt auch die Suche

Hoffnungslos auf bessere Zeit,

Schwäche schlägt enorm zu Buche,

Und der Tod ist gar nicht weit.

Vage Unzufriedenheit  

Muß alsbald verschwinden;

Ist man dazu gern bereit,

Läßt sich alles and’re finden.

Suchtbereitschaft hänget ab

Von Erwartungen, Ansprüchen;

Diese ziehen uns hinab

Mit enttäuschenden Flüchen.

Wieviel Lust bleibt dann noch übrig,

Wenn die Sucht so baden geht?

Neigt das Glück sich spontan fiebrig

Wenn der Süchtige es anfleht?                     

 

Macht

Stets ist alles, was man bedenkt,

Eine klare Frage der Macht,

Ob sie uns denn auch richtig lenkt,  

Ob wir alles haben bedacht.

Macht man was oder macht man nichts?

Ist das die Frage des Gedichts?

Etwas machen, ist besser schon,

Denn auf dem Fuße folgt der Lohn.

Nichts machen ist anstrengungslos,

Machen bringt jeden wohl weiter;

Untätig sein ist nicht famos,

Denn es macht uns gar nicht heiter.  

Die Hände in den Schoß gelegt,

Stillt nur einfache Gemüter,  

Zur Tat entschlossen aufgelegt,

Braucht es wohl keinen Gebieter.

Die Macht macht alles auch kaputt,

Wenn man sich nicht zu zügeln weiß.

Sie legt dann alles ganz in Schutt,

Wenn man sich stiehlt davon nicht leis.

Macht in grauer Vorzeit schon,

Von starken Menschen angefacht,        

Brachte Schwache in die Fron,

Bevor sie selbst an Flucht gedacht.

Verzweiflung hat sie bald erfüllt,

Den Drang nach Freiheit nicht gestillt.

So endete ihr traurig Los

Im Sklavendasein endlos bloß.  

 

                                                                                     Münster, 13.03.2012Dr. Ratio Nenstoff         www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

"Moskau erhebt schwere Vorwürfe gegen den Westen"  von Her.,

 

Werter Herr Kürzel-Her.,

Der Westen würde die internationale Gemeinschaft in die Irre führen und Entscheidungen des Sicherheitsrats manipulieren, so lautet der Vorwurf Moskaus.  Und was macht das Putin-Rußland? Es begeht Menschenrechtsverletzungen gegenüber Chodorkowski und anderen Oppositionellen und blockiert mit China das weltweite Morden des Assad-Regimes durch eine UN-Resolution in Syrien, weil es selbst zu den Diktaturen zählt und seine Diktatur aufrecht erhalten will. Rußland steht damit dauerhaft auf der falschen Seite der Geschichte.

Chinas UN-Botschafter Li Baodong lehnt eine Militärintervention und einen Regimewechsel unverfroren in Syrien ab, weil es auch zu den diktatorischen Regimen zählt, die eine Änderung ihres Sytems nicht haben können.  

Frauen und Kinder in Homs sind die Opfer von Grausamkeiten, die sogar vor einer Verstümmelung der Leichen nicht haltmachen, ja es werden sogar Fluchtwege aus der Stadt Homs durch Sprengung einer Brücke gesperrt zur Erleichterung eines künftigen Massakers.  

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff ,  www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de, www.ratio-impetus.de .  

 

                                                              Münster, 28.03.2012

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

„SPD und Grüne: Merkel folgt uns bei €uro-Rettung

Werte Kürzel-Redakteure,Warum verbergen Sie sich hinter Ihren Namens-Kürzeln? Können Sie sich sonst rechtlich nicht absichern?

Mir kommt es so vor, als würden SPD und Grüne wie in einem Kindergarten jeden klitzekleinen Vorteil für sich verbuchen wollen. Und was haben sie davon, außer einer vorübergehenden Genugtuung? Die Ausweitung des Kreditrahmens von EFSF und ESM von 500 auf 700 Milliarden €uro halte ich für einen strategischen Fehler, da dies den Sparwillen von Griechenland und anderen leistungsschwachen Ländern torpediert. Die Linke will gegen ESM und Fiskalpakt das Bundesverfassungsgericht anrufen.Recht tut sie daran, denn der €uro ist in Gefahr.  

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org., www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus. de 

 

                                                                                                                          Münster, 31.03.2012

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

„Merkel: BA kann Mitarbeitern von Schlecker helfen“ 

Werte dapd-Redakteure,

Unsere Kanzlerin Angela Merkel macht es sich leicht, indem sie der Bundesagentur für Arbeit die Hilfe für die Schlecker-Arbeitskräfte aufbürdet, statt eine Transfergesellschaft zu gründen, die mit 70 Millionen €uro Kündigungen und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen der Schlecker-Mitarbeiter sozialverträglich aufnimmt. Immerhin kann Frau Merkel 190 Milliarden €uro für die beiden Rettungsschirme EFSF und ESM bereitstellen, 70 Millionen €uro dagegen nicht. Frau Merkel stellt sich hierdurch ein Armutszeugnis aus.

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org., www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus. de

 

                                                              Münster, 06.04.2012

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

„Was Grass uns sagen will“  

Werter Herr Schirrmacher,

Ihre Vergleiche über ein Gedicht von Günter Grass sind ziemlich anstößig und nicht wertneutral. Ein nichtsophistisches Gedicht kann durchaus sagen, was Sache ist. Sophistische Gedichte haben dagegen eine ungeheuer große Interpretationsbreite und sind nicht eindeutig in ihrer Botschaft, sondern unterschiedlich auslegbar. Meine Gedichte sind nichtsophistischer Natur. Sie reimen sich und sind allgemein verständlich. Ein Leitartikel sagt nicht immer, was Sache ist. Unfreiwillig gibt es etliche Verschwommenheiten und Vagheiten, die die Wahrheit verbiegen und nicht zum Zuge kommen lassen. Hillary Clintons Warnung vor einem Präventivschlag Israels gegen den Iran kann nicht genug beachtet werden.Das Gedicht von Günter Grass dient dem Weltfrieden, mehr nicht.Die Staatsräson Deutschlands will das Gedicht mit der Sicherheit Israels und seinem Schutz auf keinen Fall in Frage stellen. Ihre Einführung in das Gedicht ist allein niederschmetternd mit den Begriffen lyrischer Etikettenschwindel, Schwundform und  eines Widerstandskämpfers. Ich kann diese Eigenschaften im nichtsophistischen Gedicht von Günter Grass nicht erkennen. Sie haben sie hineingeheimnist. Nur die vierte Gedichtzeile ist dubios. Welches Volk ist mit Auslöschung gemeint, Israel oder Iran? Die folgenden Zeilen von "Hier geht es nicht mehr"....bis "die Wahrheit auszusprechen," sind für mich reiner Gedankenmüll, den Sie genauso wie ich mit sich herumschleppen müssen, ohne ihn erkennen zu können, weil er sich nicht meldet, sozusagen unsichtbar ist. Nichts ist eindeutig, schon gar nicht die Interpretation eines nichtsophistischen Gedichts von Günter Grass. Die makelhafte Heimat wird von Grass als Zuwendung zu Israel empfunden. Sie haben die lyrische Prosa - ein gereimtes Gedicht ist es nicht - von Günter Grass ziemlich verhunzt. Das aber hat er nicht verdient. Israel bedroht den Weltfrieden so wenig, wie Pakistan, Indien und die USA, die gleichermaßen Atomwaffen besitzen. Vor ihrer Anwendung stehen Hiroshima und Nagasaki und die gesamte Weltöffentlichkeit. Wer die atomare Keule benutzen sollte, würde von der Weltöffentlicheit gebrandmarkt und verurteilt. Grass macht seinen Frieden nicht mit seinem Gedicht. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org., www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus. de 

 

                                                                                                                  Münster, 15.05.2012

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org„

Spekulationen über Athener €uro-Austritt“ 

Werter Herr Kürzel-wmu,

Wenn Sie Griechenland mit einem möglichen €uro-Austritt ins Auge fassen, sollten Sie dies Auge nicht verwässern. Alle anderen politischen Angelegenheiten, die Sie mittteilen, gehören entflochten in einen eigenen, separaten Zeitungsartikel. Die Gemengelage erschwert nur das Verständnis. Verzeihen Sie mir bitte, daß ich Ihnen diesen Fehler vorhalte.                         Vorgehaltene Fehler kann kein einziger Mensch aushalten. Er bricht die menschliche Beziehung zum Fehlervorhalter als Gescholtener eher ab, weil er nämlich seine Fehler behalten und nicht ausbügeln will,  da ihm dies zu anstrengend wäre.Die fehlende Verkraftung von Fehlern zählt aus meiner Sicht zu den unausrottbaren Todsünden der Menschheit, da geistiger Stillstand die Folge wäre.  Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de undwww.ratio-crescat.de und org., www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de 

 

                                                    Münster, 14.05.2012

Dr. Ratio Nenstoff,   www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und  org                                   

"Auf tönernen Füßen"  

Werter Herr Jasper von Altenbockum,

Nach meinem Verständnis von Demokratie sollte ein Journalist neutral, also unparteiisch sein.  Sie dagegen ergreifen Partei gegen unsere Kanzlerin,  

obwohl Sie wissen, wie schwer ihr Job ist, muß sie doch ständig  

ausgleichen zwischen Koalition  und Opposition. Hinzukommt noch, daß  

ihr Piraten, Linke, Grüne und FDP Stimmen bei der nächsten  

Bundestagswahl abspenstig machen werden. Es hätte gereicht, wenn  

Sie den Negativ-NRW-Wahlkampf der CDU mit "wollen wir nicht, haben wir  

nicht, geht nicht" dargestellt hätten.Auch mit den Negativ-Zeilen über  

Griechenland und Frankreich sind kaum Wählerstimmen zu gewinnen.

Daß kein Land ums Sparen herumkommt, auch die Bundesregierung mit  

ihren 2,7 Billionen €uro an Schulden nicht, ist jedem bekannt.  

Mit freundlichen Grüßen,  

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und  

www.ratio-crescat.de und org.,  www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de

und www.ratio-impetus. de 

 

                                                                                                             Münster, 01.05.2012

Dr. Ratio Nenstoff,  www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

„Vom Tod europäischer Werte“

Werte Frau Sahra Wagenknecht,

Bevor Sie über den Tod europäischer Werte schreiben, könnten Sie doch erst einmal die deutschen Werte bemühen. Ihr Artikel ist übrigens mit vier Spalten viel zu lang, um von mir verdaut werden zu können. Leider liegt mir das Überfliegen nicht, das zwischen den Zeilen lesen können auch nicht.  

Blutige Kriege, grausame Metzeleien, sind Gedankenmüll, der Sie vom Wesentlichen, den Werten, denen Sie sich hoffentlich verschrieben haben, abhält. Verzeihen Sie mir bitte, wenn ich Ihnen das so deutlich schreibe. Den eigenen Gedankenmüll, den jeder Mensch mit sich herumschleppt, kann er nur durch einen guten Freund erkennen und in einem ernsthaften freundlichen Dialog loswerden. Haben Sie solch einen guten Freund? Ich bezweifel das. Freunde sind so rar gesät, wie das Lottoglück mit acht Treffern. Geben Sie sich Mühe darum; Sie schaffen das schon. Hier breche ich die weitere Untersuchung Ihres Artikels ab; denn mühsame Lesequalen möchte ich mir ersparen. Und dann müssen Sie doch auch noch die deutschen Werte aufzählen. Haben Sie das getan, Hilfsbereitschaft , Zivilcourage und so weiter?Die biblischen Gestalten helfen Ihnen bei der Bewältigung Ihrer Arbeit nicht. Sie sind nur schmückendes und schützendes Beiwerk.  

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org., www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus. de 

 

Statement über eine Bewältigung der Wirtschaftskrise

Angesagt sind strukturelle Reformen für eine Öffnung der Arbeitsmärkte, einer Verlängerung der Lebensarbeitszeit und für bessere Investitionsbedingungen. Wachstum und Haushaltsdisziplin müssen in ein Gleichgewicht kommen. Nur ein gestärktes Wachstum kann eine Rezession mindern.  Eurobonds vergemeinschaften die Schulden. Darum sind sie der falsche Weg in der Wirtschaftskrise. Die deutsche Bundesregierung lehnt diesen Weg ab, weil eine Kontrolle der Märkte mit diesem Instrument nicht möglich wäre.Eurobonds wären mit hohen Zinslasten für die Bundesregierung verbunden. Eine Wachstumsstärkung beruht auf drei Elementen: Abbau des Haushaltsdefizits, strukturellen Reformen und praktikablen Zukunftsinvestitionen. International wichtig sind offene Märkte und eine Ächtung des Protektionismus, einem länderübergreifenden Schutz inländischer vor ausländischen Produkten durch Zölle.  

 

„Schuldenunion“  

Werter Herr Steltzner,

Es gibt noch keine Schuldenunion, aber sie steht wohl unmittelbar bevor, da die Schuldensünder Helfer brauchen für eine Vergemeinschaftung ihrer Schulden. Angela Merkel ist dagegen, wie auch gegen €urobonds. Jeder Schuldner soll seine Schulden allein bezahlen und nicht andere europäische Staaten dafür haftbar machen können, sagt sie. Recht hat sie. Eine Haftungsunion schließt unsere Kanzlerin ausdrücklich aus, und zwar, weil diese einen EU-Vertragsbruch darstellen würde. Etliche Europäer, besonders die hochverschuldeten Südländer, wollen eine Vergemeinschaftung ihrer Schulden und nehmen deshalb trotzdem schamlos neue Schulden auf, statt sie abzutragen und bezeichnen alle Hilfswiderspenstigen als Antieuropäer. Das ist ein dicker Hund, da das Leben auf Pump ungeniert weitergeht. Wolfgang Schäuble ist ein diktatorischer Finanzminister, weil er seine Mitarbeiter nicht an sich herankommen läßt. Wie will er dann gemeinsames Handeln herstellenSi? Sindd seine Mitarbeiter nur Abfall?Wenn Schäuble höhere Inflationsraten haben oder in Kauf nehmen will, muß er auch die Folgen tragen. Das sind höhere Preise und ein Verfall des €urostabilitätswertes. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff

 

                                                                                                              Münster, 26.05.2012

„Zur Beruhigung“  

Werter Herr Steltzner,              

Die drohende Zahlungsunfähigkeit Griechenlands bringt im Falle eines Bankrotts den €uro zum Wanken, weil die Griechen nämlich nicht sparen können und wollen angesichts von 360 Milliarden Schulden, wovon sie allenfalls 30 Milliarden im Jahr abtragen können. Sie sind also 12 Jahre lang mit dem Abtragen ihrer alten Schulden beschäftigt, sozusagen hoffnungslos. Da hilft auch kein Beten. Jede weitere Hilfszahlung hängt vom Sparwillen der Griechen ab.Eine Neuverhandlung der Verträge in der nächsten Wahl am 17. Juni 2012 läuft auf eine rechtswidrige Streichung der Schulden Griechenlands hinaus, ist darum nicht zu akzeptieren. Ich weiß nicht, was daran beruhigend sein sollte. Die EZB gibt neuerdings nur Gelder frei, wenn kein Risiko besteht.Ein Gradmesser für eine seriöse Marktwirtschaft sind die Investoren, die sich vom €uro verabschieden, wenn es nichts zu holen gibt. Ein Sturm auf die Banken findet nur im Pleitefall Griechenlands statt. Eine Kapitalflucht erfolgt womöglich schon eher. Eine griechische Sonderwirtschaftszone kann die Schulden Griechenlands nach meiner Überzeugung nicht verringern. Das müssen die Griechen schon selbst tun. Griechenland ist ein gescheiterter Staat. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff.  

 

"Wahre Literatur ist rücksichtslos"  

Werter Herr Hettche,

Sie haben einen grandiosen Artikel geschrieben, nur ist er leider viel zu lang und enthält so manchen todsündenhaften Gedankenmüll.  Sind Sie nun für eine Erhaltung und strenge Beachtung des Urheberrechts oder sind Sie für seine Beseitigung im Internet? Ich kann dabei nur zwischen den Zeilen lesen, weil Ihr Klartext einfach fehlt. Ich kann auch nicht erkennen, daß wahre Literatur rücksichtslos sein soll. Rücksichtslos kann nur ein Mensch sein, nicht dagegen sein Buch. Es mag schon sein, daß die Grenzen der Stände und Religionen um 1800 aufgehoben wurden, aber sie existieren heute trotzdem noch weiter. Wer als Schriftsteller unfähig oder unwillig zum aktuellen Diskurs, zu einem handfesten Dialog ist, ist es nicht wert, seine Bücher zu verkaufen. Bücher enthalten oft wertvolle Inhalte, Erfahrungen und Erkenntnisse, die urheberrechtlich geschützt werden müssen, da sonst kaum ein Autor sich die Mühe macht, sein Werk zu schreiben und zu veröffentlichen.Der Reichtum an Literatur und Kunst würde auf diese Weise durch Anerkennung der Autorenrechte gebührend gewürdigt. Bücher veralten nicht, verlieren aber schon mal an Aktualität und sind bisweilen verbesserungsbedürftig. Jeder Mensch ist blind gegenüber der Komplexität der gesamten Literatur, da er nicht einmal die wichtigsten Bücher in seinem kurzen Leben lesen kann, wie Las Casas vor Karl V. von Reinhold Schneider. Der Aufruf einiger Urheber , das Urheberrecht zu wahren, zeigt deutlich, wie verletzlich die Autoren sind, wenn es um ihre Rechte geht, die sie im Internet aufgeben sollen. Geistiges Gut wird als Werk und Ware nur schwer anerkannt. Ist es mit einem Ingenieur, der einen neuen Roboter erschafft, genauso? Ich denke nicht.                      Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org.www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de, www.ratio-impetus.de

 

                                                                                                                              Münster, 09.06.2012

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"CDU verteidigt Betreuungsgeld" 

Werter Herr Kürzel-löw.,

Es muß eigentlich heißen "CSU verteidigt Betreuungsgeld", weil sie als Splitterpartei der Union das Betreuungsgeld durchgesetzt hat. Das Betreuungsgeld in größerem Umfang kann Kita-Plätze gefährden und die kitafeindlichen Kinder und deren Eltern ins kindliche Bildungs-Abseits stoßen. Einen Zusammenhang von kitafreiem Betreuungsgeld und einem vom Bund geförderten Krippenausbau sehe ich ganz konsequent und stringent; anders ausgedrückt und gesagt: das Betreuungsgeld dezimiert die Kita-Krippenplätze in ihrer Zahl und beeinträchtigt die öffentlichen Bildungschancen für die Kleinkinder. Wenn das Betreuungsgeld in Frage gestellt wird, kann der Krippenausbau zügig vorgenommen werden. Einen engen Zusammenhang zwischen Kita-Ausbau und Betreuungsgeld in Form von Ursache und Wirkung sehe ich nicht. Das Betreuungsgeld wird aus meiner Sicht bequemen Eltern gezahlt, die ihre Kinder nicht zu den Kita-Plätzen bringen wollen. Hier ist die Wahlfreiheit druch Eltern, die ihre Kinder selbst erziehen wollen, kinderausbildungsfeindlich.                           

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org., www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de

 

                                                                                                                    Münster, 16.06.2012

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„Spanien setzt auf Eingreifen der EZB“  

Werter Herr Kürzel-wie.,

Meines Erachtens ist die EZB nicht berechtigt, die Finanzkrise Spaniens zu beheben. Wie sollte sie das mit Krediten, die immer höher werden, schaffen? Die Schuldentilgung ist nicht durch eine einzige Geldmaßnahme zu erreichen.Bankenunterstützungen helfen kaum weiter. Wichtig und entscheidend sind effektive Strukturreformen, ein eiserner Sparwille und Ausgabenkürzungen, wobei das Wachstum nicht erstickt werden darf. Außerdem muß die Wettbewerbsfähigkeit verbessert werden. Unbegrenztes Geld von der EZB wäre eine reine Verschwendung und dient den Märkten nicht. Auch der ESM sollte nur Mittel zum Kauf von Staatsanleihen zur Verfügung stellen, wenn diese Mittel beschränkt sind und nicht ausufern. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de  

 

Dr. Ratio Nenstoff, Internet-Seiten: www.rationenstoff.de, www.ratio-crescat.de   

Werter Herr Heiko Ernst,Ich möchte Ihre Frage ummünzen in : Warum willst Du Dein Leben verändern? Gefällt es Dir nicht? Hahaha! Die Arbeit an sich selbst, die Selbstverwirklichung zur eigenen Persönlichkeit, ist eine der schwierigsten Aufgaben, der sich die heutige Psychologie verschreibt. . Die Veränderung des Lebens reicht von einer Unzumutbarkeit bis zur Askese ohne Nahrungsaufnahme und hellem Geist. Wie lange kann man dem Hunger widerstehen? Wie kann man den Appetit zügeln? Wie kann man asketisch leben, wenn andere Menschen das nicht tun? Das sind zentrale Fragen, die einen Menschen bewegen können. Warum können wir uns nicht verändern und vernünftig leben? Nun, die Vernunft und der Verstand sind unterschiedlich ausgeprägt. Was die einen für vernünftig halten, ist für andere die reine Unvernunft. Sind wir fremd- oder eigenbestimmt? Willensschwache Marionetten der eigenen Triebe und Emotionen sind wir aber nicht. Dann könnte es keinen Lehrer, keinen Architekten, keinen Bauherrn geben. Das sind alles willensstarke Leute, die sich von ihren Vorhaben keineswegs abbringen lassen. Wir sind recht wohl Herr im eigenen Hause. Sie denken zu pessimistisch. Wer resistent ist gegenüber neuem Lernen, wird bestraft durch Gehaltssenkung oder gar Entlassung.Die Welt, die Sie sich aufbauren, existiert nur am Rande. Die furchtbare und fruchtbare Wirklichkeit hat Sie noch nicht eingeholt. Leider.                         - Sie machen sich zum Gefangenen Ihrer restriktiven Gedankenvorstellungen, die ich gemeinhin als Gedankenmüll bezeichnen würde. Tut mir leid, daß ich so drastisch werden muß. Kehren Sie bitte alles aus, was Ihren Gedankenmüll ausmacht. Leider ist er für Sie vollkommen unsichtbar und darum kaum auszuräumen ohne einen guten Freund. Ich will Sie gar nicht beleidigen, aber Fehler einstecken, aushalten und ausbügeln kann kein einziger Mensch. Er zeigt sich beleidigt, bricht die menschliche Beziehung zu dem Fehlervorhalter ab, weil er seine Fehler behalten und nicht ausbügeln will, denn das wäre ihm zu anstrengend. Geistiger Fortschritt findet auf diese Weise nicht mehr statt. Diese Haltung, Fehler nicht aushalten zu können, halte ich für eine unausrottbare schwere Todsünde und Torheit der Menschheit. Und hierin sind alle Völker weltweit in gleichem Maße betroffen. Ich kann Sie leider nicht trösten, weil es noch andere unausrottbare Todsünden der Menschheit gibt, die genauso gravierend sind, wie die Fehlervorwürfe, die keiner aushalten kann und einen Fortschritt behindern. Mein Leserbrief ist Abwendung und Zuwendung zugleich; sonst hätte ich mir diese kollossale Mühe nicht gemacht.  

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de

 

Dr. Ratio Nenstoff, Internet-Seiten: www.rationenstoff.de, www.ratio-crescat.de  

Werter Herr Crouch,

Sie stehen mit Ihrem vollen Namen hinter den Zeitungsartikeln, die Sie verantwortlich schreiben und vertreten. Gott sei Dank gibt es noch Journalisten, die ihrer Verantwortung nachkommen und nicht mit Kürzeln aufwarten, der Verstümmelung ihres Namens. Diese Kürzel hasse ich nämlich wie die Pest. Die Souveränitätsfrage für Europa stellt sich mir nicht, weil Europa nicht mit dem €uro geeint werden kann.Dazu sind die divergierenden Verhältnisse der einzelnen Volkswirtschaften zu sehr verschieden voneinander. Die Gemeinschaftswährung €uro sollte es ohne Gemeinschaft nicht geben. Sie ist und bleibt eine Illusion, die dem €uro vorbehalten ist. Europa kann unsere Selbständigkeit nicht sichern; das müssen wir schon selber tun.Und das gelingt durch partielle Unabhängigkeit und nicht durch     vollkommene Indoktrination und Integration. Haben wir uns verstanden? Produktattraktivität gibt es nur für attraktive Produkte und das weltweit über alle Länder. Die europäische Integration ist eine Farce, weil sie nicht vorwärts dringt, sondern auf dem status quo beharrt. Integration heißt Einschluß aller unterschiedlichen Volkswirtschaften, und die gibt es momentan nicht, denn sie wäre das Heil der Welt und das gibt es auf Erden nicht. Das ist für mich eine unerträgliche Illusion,  Konfusion und Desillusion und außerdem eine Rebellion gegen alle anständigen Kandidaten.  

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff,  www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de

 

Werte Frau Stott,

Der Artenwandel bei Tieren und Pflanzen steht seit Darwin fest; Modifikationen und Mutationen setzen sich durch, nicht nur bei gezüchteten Kaninchen, wo noch die Kreuzungen nach Mendelsohn eine Rolle spielen. Darwins Geister stehen für die Theorie und Praxis eines Artenwandels. Für mich steht dieser unumstößlich fest. Aber die alten Gesellen Aristoteles, da Vinci und Diderot müssen Sie nicht unbedingt bemühen, um den Artenwandel plausibel zu machen und die Evolution zu garantieren. Sortieren Sie eigentlich Ihren Gedankenmüll aus oder lassen sie ihn unbeirrt und unsichtbar weiter wuchern? Nur ein guter Freund kann Ihren Gedankenmüll erkennen und aussortieren. Wenn Sie einen solchen Freund haben, können Sie sich glücklich schätzen.

Mit freundlichen Grüßen, Dr.Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de

 

Werter Herr Steinbeis,

Sie pflegen eine geschraubte Sprache mit Igel und Fuchs, statt auf diesen Gedankenmüll zu verzichten. Sprachdisziplin ist eine sehr schwere Aufgabe. Willst Du, daß Dein Leben gelingt?, wäre eine bessere Titelüberschrift gewesen. Werte, wie Prinzipientreue, Toleranz, Weltoffenheit sind unverzichtbare Eigenschaften eines jeden Menschen, die aber nicht immer vorkommen. Sie müssen geholt werden. Wenn es um Vertrauen geht, ist jeder Mensch vorsichtig und skeptisch, und bleibt es so lange, bis sich echtes Vertrauen einstellt. Die Wahrheit zu erkennen, ist eine schwere Aufgabe. Hat man sie gefunden, muß man für sie kämpfen, weil kein einziger Mensch vorgehaltene Wahrheiten verkraften kann. Er beendet einfach die menschliche Beziehung, weil er seine Fehler behalten und nicht ausbügeln will; denn das wäre ihm zu anstrengend. Azuro, so ist das Leben.  

Hiermit beende ich meine Analyse, weil ich auch noch ungestört weiterleben will. Hätten Sie sich kürzer gefaßt, wäre Ihnen und mir geholfen;  benediktionem, das heißt gut gesagt.

Mit freundlichen Grüßen, Dr Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de

 

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

 

Werter Herr Schirrmacher und FAZ-Medienmogul,

Was man in einem Internet-Lexikon, wie Google nachschlagen und behalten kann, ist eine Internet- und technische Errungenschaft, die unser Gedächtnis stützen hilft. Eine europäische Suchmaschine könnte Gurgel heißen, wie eine Maschine, der man an die Gurgel geht. Diese Suchmaschine müßte alle Internetaktivitäten, die nicht erfolgreich sind, löschen und damit ihre Kapazität erhöhen. Was hilft es denn, wenn "Not found" oder "Webseite kann nicht angezeigt werden" als unwillkommene Botschaft vermittelt werden. 400.000 Einträge über einen Buchverlag, wie Rowohlt oder Fischer oder Monsenstein & Vannerdat in Münster mit 90 Prozent Schrott, also Datenmüll, helfen nicht weiter, sind unbekömmlich und müßten aus der Welt geschafft werden, weil sie uns die Zeit stehlen. 11 Petabytes Speicherkapazität in einem Chip für 100 Dollar sind eine Wucht, nur wer kann sie generationenweit aushalten?Und wer beschickt sie womit? Lassen sich auch in dem Harddrive-Paket persönliche Daten speichern? Eine Überflutung mit ungeordnetem chaotischen Wissen empfinde ich als Bedrohung, nicht als Erholung. Mir kommt es bisweilen so vor, als würde im Internet jede Menge Gedankenmüll und Datenmüll weitertransportiert. Nur ein kluger Kopf kann diesen Gedankenmüll erkennen, aber leider nicht beseitigen. Wenn das gelingen würde, wäre eine fundamentale Internet-Errungenschaft erreicht; aber Google  müßte vor einem Gedankenmüllbeseitigungsprozeß den Gedankenmüll erkennen können und mit der Löschung einverstanden sein. Google kann stupid und dumm machen, allein durch seinen kaum erkennbaren oft unsichtbaren Gedanken- und Datenmüll. Auf Google's literarische und soziale Allwissenheit kann ich gerne verzichten, wenn ich feststellen kann, daß sie entbehrlich ist; aber das muß man zuvor erkennen können. Wenn Google erkennen kann, ob ein Leser einen bestimmten Text liest, überfliegt oder wegklickt, sind wir bei George Orwell 1984 angelangt: "Big brother is watching you" = der große Bruder beobachtet Dich. Die totale Überwachung wäre das Resultat. Eine europäische Suchmaschine könnte Google Paroli bieten und einen Wettbewerb auf vielen Ebenen einleiten helfen, politisch, sozial, wissenschaftlich, philosophisch, wirtschaftlich und so weiter.  

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de, www.ratio-impetus.de

 

                                                                       Münster, 17.09.2012Dr. Ratio Nenstoff, Internet-Seiten: www.rationenstoff.de, www.ratio-crescat.de  

Betrreff: Ich weiß Bescheid 

 Werte Frau Susanne Breit-Keßler,

Leider kann ich Ihnen mit der zugehörigen chrismon-Ausgabe in chronologischer Reihenfolge nicht dienen.

Sie können einfach nicht über alles Bescheid wissen und alle Erfahrungen sammeln, die man machen kann oder gibt Ihr iPad etwa Auskunft über die Frage: Kennen Sie die Todsünden der Menschheit? Ich glaube auch, die Suchmaschine Google wäre mit dieser Frage überfordert. Heute sollen Sie eine dieser Todsünden kennenlernen und hautnah erfahren:   

Ich bin jetzt 73 Jahre alt, habe aber in meinem ganzen Leben bisher keinen einzigen Menschen angetrroffen, der imstande war, einen von mir vorgehaltenen gravierenden Fehler auszuhalten. Er hat stets zu hundert Prozent mit einem kommunikativen Kahlschlag , also einem Abbruch der menschlichen Beziehung zu mir, reagiert, weil er nämlich seinen Fehler behalten und nicht ausmerzen wollte, denn das wäre ihm zu anstrengend gewesen. Auf diese Weise kann es leider keinen geistigen Fortschritt in unserer Welt geben. Dies Verhatlen ist eine unausrottbare Todsünde der Menschheit.Dabei wäre es doch ein Leichtes, seinen Fehler einzusehen, ihn einzugestehen und anschließend auszubügeln. Das geht aber nicht, weil sich jeder Mensch ohne Ausnahme durch einen Fehlervorwurf gekränkt, beleidigt und verletzt fühlt.    Dies Verhalten erstreckt sich über alle Völker unseres Planeten Erde. Mein Wunschtraum ist eine Welt ohne Fehler mit einer intakten Kommunikation ohne Gewalt und Machtmißbrauch.

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de

 

Vermummung

Wer sich selbst vermummt, wie der Ku-Kux-Klan, um Angst und Schrecken zu verbreiten und einer Strafverfolgung zu entgehen, weil er selbst kein Gesicht zu zeigen wagt, der muß eine schwarze und niederträchtige Seele haben. Auch islamische Frauen hüllen sich in Gewänder, die nur die Augen-Schlitze freilassen. Unter einer solchen Bekleidung können sich jederzeit auch Terroristen verbergen. Darum ist entgegen der islamischen Tradition ein Vermummungsverbot angeraten.  

 

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Eigenschaften der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel

Helmut Schmidt, ein Altbundeskanzler der SPD, hat die Europapolitik der Kanzlerin heftig kritisiert und warf ihr nationalegoistisches Verhalten vor. Wenn sie in den Medien anderer EU-Staaten mit einer Hakenkreuzbinde karikiert werde, sei es zum Teil ihre eigene Schuld.  Aber Helmut Schmidt hat diese ihre Schuld leider nicht hautnah verifiziert, also keine Tatsachen dafür geliefert, so daß dies eine leere, unbewiesene Behauptung bleibt.  Angela Merkel hat zum Entsetzen der islamischen Bevölkerung den dänischen Karikaturisten, der den Propheten Mohamed mit einer Bombe auf seinem Turban dargestellt hatte, wider Erwarten geehrt, so daß terroristische Anschläge in Deutschland geschehen können.  Angela Merkel hat die Meinungsfreiheit dadurcch höher gestellt, als die Empfindlichkeit der Muslime gegenüber einer entstellten verleumderischen Karikatur ihres Propheten. Die deutsche Vergangenheit ist von Trauer und Scham bestimmt im Bewußtsein von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Freiheit, auch gegenüber ihren Nachbarn. Wir sind keine Mörder mehr, heißt es. Joachim Gauck, unser neuer Bundespräsident, ist davon überzeugt, daß unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel, eine hohe Rationalität und einen unbändigen Handlungswillen besitzt, und das in einer erbarmungslosen Zeit. Viele Nachbarländer Deutschlands unterstützen den Kurs von Frau Merkel und pflichten ihr bei.  

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Emotionen, also Gefühle empfunden und bedient 

Da sich die Menschen gegenseitig mit ihren Gefühlen anstecken können, die sie mündlich in einem Gespräch, einer Unterhaltung empfinden und manchmal auche  weitergeben, kann sich ein Massenverhalten daraus herausbilden, wenn ein geschickter Redner die Menge mitreißen kann. Bei einer überzeugenden Wortwahl läßt sich die Menge sogar nach dem Willen eines Redners beeinflussen, also manipulieren. Ich denke dabei sofort an Adolf Hitler und seinen Hetzer Joseph Goebbels. Die Menge tobt mit Begeisterung, weint oder lacht, jubelt oder empört sich, als sei sie eine Einheit. Nur, wer seine Gefühle zu kontrollieren weiß, ist auch unabhängig in seinem Denken. Denn unabhängiges Denken ist schwer; darum urteilen die Menschen meist, bevor sie nachdenken und ihr Gedankengebäude in das richtige und vernünftige Gleis bringen.Cogito, ergo sum = ich denke, also bin ich.   

 

Kennzeichnungspflicht für Autoreifen in der Europäischen Union ab 01.11.2012: Sicher, sparsam und leise                                                                Münster, 13.10.2012 

Das EU-Reifenprofil beansprucht drei Kriterien: Rollwiderstand, Nasshaftung und Geräusch-Emission. Das verfolgte Ziel sind größere Sicherheit, die Einhaltung von Umwelt-schutzmaßnahmen und die Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr durch Förderung von kraftstoffsparenden, sicheren und leiseren Autoreifen. Die Unterscheidung von Reifen unterschiedlicher Hersteller ermöglicht eine individuelle Kaufentscheidung. Von 50 Reifenkriterien sind gerade einmal 2 x 3 als EU-Norm ausgewählt worden. Ist der Rollwiderstand niedrig oder hoch (A bis G)? Ist der Kraftstoffverbrauch schwach oder stark? Nasshaftung und Nassbremsleistung schwanken zwischen den Werten A und F und können im Unterschied bis zu 18 Meter beim Bremsweg ausmachen; das sind etwa vier PKW-Längen.

 

Unrecht

Sollte man erlittenes Unrecht hinausschreien mit der Bitte um Hilfe, oder sollte man davor verstummen, weil man neues Unrecht befürchtet? Im letzteren Fall würde man stets ein Untermensch bleiben  und den Tätern zusätzlich in die Hand arbeiten.   

 

Übergewicht

Wenn ein Mensch die Stärken und Schwächen seiner Widersacher aufstöbern kann, gibt ihm das ein entschiedenes Übergewicht in einem Streit.  

 

Menschenkenntnis

Wichtig im Leben ist eine solide Menschenkenntnis, und daß man klüger dasteht, als sein Gesprächspartner. Doch der Klügere wird in der Regel vom minder Klugen abgelehnt; also sollte man sein Klügersein diplomatisch verpacken. Es gibt Leute, die reden in dem Zusammenhang von einem Klugscheißer, wenn einer sich klüger darstellt, als der andere.

 

Gesinnung

Jeder Mensch verkehrt am liebsten mit seinesgleichen, also mit einem Menschen, der gleicher Gesinnung ist, wie er selbst. Einen Widersacher kann er nicht dulden und leiden und toleriert ihn im Gespräch auch nicht. Dies Verhalten ist eine unausrottbare Todsünde der Menschheit, weil sie keinen geistigen Fortschritt zur Folge hat, sondern nur geistigen Stillstand. Niemand kann diesen Skandal aus der Welt schaffen, weder ein Politiker, noch ein Buchautor, noch ein Journalist oder Leserbriefschreiber. Der geistige Stillstand ist also vorprogrammiert und läßt sich nicht aufhalten, auch weil der Wille,den Gegner mit seinen Ansichten anzuerkennen, meistens fehlt.  

 

Statement über ein schülerrelevantes Verhalten

Es wird mehr Zeit aufgewendet, um die Schwächen eines Schülers aufzudecken und auszumerzen, statt seine Stärken zu fördern. Daraus folgt, daß der Schüler sich anstrengt, um in seinen schwachen und schlechten Fächern Durchschnitt zu erreichen. Dadurch vernachlässigt er sein hervorragendes Fach und wird darin auch nur noch Durchschnitt.Gefahr erkannt, Gefahr gebannt, sollte man meinen. Aber so einfach ist das nicht. Der Schüler schöpft sein intellektuelles Potential nicht aus. Ein rein defizitorientiertes System ist in der Regel talentfeindlich und führt mit Vollgas in die Sackgasse des Durchschnitts. Der Schüler muß seine Schwächen bekämpfen durch gezieltes Lernen unter Mithilfe seiner Mitschüler und seine Stärken in seinem hervorragenden Fach durch erhöhten Einsatz behalten.  

 

Wirkung und Verhängnis der Alterspyramide

Die Alterspyramide bedeutet, daß weniger Erwerbstätige älteren Rentnern gegenüber stehen, die sie mit produktiven Gütern und Dienstleistungen als junge Generation versorgen müssen. Man müßte daher das Arbeitskräftepotential von Staaten mit einer günstigen Altersstruktur anzapfen können. In den letzten Jahren haben die Bundesbürger und unsere deutsche Bundesregierung fast drei Billionen €uro an Auslandsforderungen angehäuft, meistens im Ausland angelegt. Diese Strategie ist angesichts der Finanzkrise äußerst riskant.

Die Allianz schätzt die Einbußen bei der privaten Altersvorsorge infolge des niedrigen Zinsniveaus auf etwa 12 Milliarden €uro pro Jahr. Den Staat muß die Sorge umtreiben, daß im Zeitraum von 40 Jahren möglichst viele Güter hergestellt und auch gerecht verteilt werden. Zuschußrente, Arbeitslöhne und Privatvorsorge werden heftig diskutiert, weil es um unseren Wohlstand geht. Aber lohnt sich Leistung noch? Viele Menschen werden leer ausgehen, auch wenn sie viel leisten. Bis 2030 werden die Rentenleistungen wegen des demographischen Wandels von derzeit 51 auf 43 Prozent des letzten Einkommens sinken. Arbeitnehmer mit weniger als 2.500 €uro brutto im Monat werden künftig mit einer Rente unterhalb der Grundsicherung von ca. 1100 €uro auskommen müssen (dies macht ein Drittel der Beschäftigten aus). Also muß der Staat gegensteuern, indem er die Minirenten aufstockt und das dafür erforderliche Geld anderen, z. B. den Reichen und den Jungen wegnimmt. Das nennt man dann einen sozialen Lastenausgleich und einen Solidarbeitrag. Eine Beitragserhöhung kommt nicht in Frage, weil die Zahlungen an den Lohn gekoppelt sind, die Arbeit sich somit verteuern würde, und die Arbeitslosigkeit ansteigen würde. Bei einer Finanzierung der Alterssicherung aus dem Steueraufkommen, würde die Last gerechter verteilt, weil auch die Beamten, Selbständigen und die Bezieher von Kapitaleinkünften am sozialen Konsens beteiligt würden. Die Alterssicherung darf aber die junge Generation nicht zu sehr belasten.Das große Problem lautet: Wie kann die Altersarmut vermindert werden? Die Antwort lautet: Durch eine gerechte Verteilung des Wohlstands, indem dieser ständig erhöht werden sollte. Und wie schafft man das? Durch Zuwanderung qualifizierter ausländischer Fachkräfte, durch eine gute Weiterbildung der eigenen Jugendlichen und durcch Nutzung des intellektuellen Potentials älterer Menschen und durch eine weitere Anhebung des Rentenalters auf 70 Jahre. Der Aufschrei der Nation ist dagegen vorprogrammiert, weil kaum jemand lernwillig ist und an einer besseren Weiterbildung kein Interesse hat. Außerdem muß ein Mensch mit 70 Jahren noch ziemlich gesund sein, um den beruflichen Anforderungen gerecht zu werden. Aber nur durch Lernwille, Lernfähigkeit und Weiterbildung läßt sich unser Wohlstand erhalten und womöglich steigern. Die Debatte um die Altersarmut stützt sich auf eine gerechte Verteilung des Wohlstands, nicht aber darüber, wie dieser erhöht werden kann. Das habe ich in den vorangehenden Zeilen beschrieben.

 

Mo Yan, der chinesische Eremit                                                                 Münster, 27.10.2012

Mo Yan ist das Pseudonym für den bürgerlichen Namen Guan Moye.            

Mo Yan ist ein Literaturnobelpreisträger, der uns fremder nicht sein könnte. Alles, was er schreibt, überfordert unseren geistigen Horizont. Sein Dorf Gaomi in der Provinz Shandong beschreibt er in seinem Roman „Das rote Kornfeld“ als den zweifellos schönsten und abstoßendsten, einzigartigsten und gewöhnlichsten, heiligsten und korruptesten, heroischsten und feigsten, trinkfreudigsten und liebestollsten Ort auf der Welt, die er als unerschöpfliche Quelle seines Schaffens ausgibt. Die Widersprüche, die in seinen  Adjektiven stecken, bekümmern seine Leser nicht. Sie scheinen diese eher freudig in seinen monumentalen Romanen als Weltliteratur ohne Widerrede entgegen zu nehmen. Traum, Gewalt und Mythos sind die Zeugnisse seiner fremdartigen Erzählungen. Die, von ihm geschilderten, Kinder leben wie kleine Tiere, halbnackt, geschunden und zerrieben zwischen ihren Träumen auf eine bessere Welt und der Grausamkeit ihrer Geschichte. In ihrer Einsamkeit und Hilflosigkeit verbünden sie sich mit den Tieren und den Legenden über die wilde belebte Natur. Selten gelingt es ihnen, ihre Kindheit unversehrt zu überleben.  

Auch Mo Yan’s Leben war alles andere, als behütet.  Als Elfjähriger mußte er 1967 die Kulturrevolution von Mao Tse Tung erleben. Die Schulen wurden geschlossen, die Kinder mußten Kühe hüten, Heu einfahren und andere niedrige Arbeiten verrichten. Im Rückblick schreibt Mo Yan, sei er nie mit großer Literatur aufgewachsen, sondern mit der Geschichte der Bauern und deren ungeheuerlichen Übertreibungen. Mit 18 Jahren wurde er Fabrikarbeiter, mit 20 Mitglied der Volksbefreiungsarmee, in der er zum Propagandaoffizier aufstieg. 1984 wurde er 28-jährig in die Literaturabteilung der Kunsthochschule der Armee aufgenommen und studierte danach an der Lu –Xun – Literaturakademie in Peking, so daß er anschließend als staatlich ausgebildeter Schriftsteller und als Kind der Kulturrevolution angesehen wurde.

Mo Yan bezog sein literarisches Material aus den Mythen und bäuerlichen Traditionen Chinas. Man sagt ihm nach, ohne die Kulturrevolution wäre er wohl kaum Schriftsteller und Nobelpreisträger geworden. Die Dorfwelt seiner Romane ist gespenstisch bis grauen-                voll und wird westeuropäischen Lesebedürfnissen nach Subtilität, Ironie und Klarheit kaum gerecht. In seinem Roman „Die Sandelholzstrafe“ schildert Mo Yan die schrecklichen Foltermethoden des kaiserlichen Chinas und entzieht sich damit dem Vorwurf, ein Schreibknecht des offiziellen chinesischen Regimes zu sein. Schicksalhafte Liebe und archaische Gewalt vereint Mo Yan zur großen Literaturoper. Seine volkstümliche Schreibkunst wurzelt in der chinesischen Volkskunst und führt seine Leser in ein vergessenes Leben aus Schrecken, Zauber und nie endenden Geschichten.  

 

Werden und Vergehen

Wachsen und Schwinden lassen sich gut beobachten in einer Tropf-Steinhöhle an Stalagmiten und Stalaktiten. Ein Stalagmit ist ein Tropfstein, der vom Boden der Höhle nach oben wächst. Ein Stalaktit ist ein Tropfstein, der von der Höhlendecke nach unten wächst. Wer mehrmals im Jahr eine Tropfsteinhöhle aufsucht, kann durch Vergleich das Werden und Vergehen durch Kalkauf- und –Ablagerungen mühelos feststellen. Allerdings ist für dies Naturwunder nicht jeder Mensch aufgeschlossen, denn man muß sich dafür auch öffnen können.  

 

Münster, 03.11.2012

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de, www.ratio-crescat.de  

Werter Herr Friedemann Diederichs,

So leid es mir tut, Sie liefern über die Zerstörungen des Hurrikans Sandy und dessen Folgen auf den amerikanischen Wahlausgang zwischen dem derzeitigen Amtsinhaber Barack Obama und seinem Herausforderer Mitt Romney nur altbekannte Informationen. Lesen Sie bitte weiter bis zum Ende! Seien Sie nicht gekränkt!  

Das Klima-Schweigen, wenn es denn eingetreten sein sollte, über die Naturkatastrophe Sandy, ist für mich ein Indiz für eine verdammenswerte Handlunngslosigkeit der verantwortlichen Politiker, die sich nur zäh ohne triftige Argumente an ihrer Macht halten, ohne sie zu legitimieren.  

Zur Legitimation aber gehört, wie man dem Hurrikan in seiner Entstehungsgeschichte effektiv beikommen könnte. Wenn die Ausdehnung des Hurrikans bei 1.500 Kilometern liegen sollte, was ich bezweifele, könnte man in den Kern, also das Auge, dieses lange vorher bekannten und einen Teil der Menschheit verheerenden und vernichtenden Zyklons, tausend Flugzeuge schicken, die Spreng- und Brandbomben zünden, um den Hurrikan in seiner Kraft zu neutralisieren. Dies wäre doch einmal mehr eine friedlilche Demonstration der amerikanischen Luftstreitkräfte.  

Eine weitere Hurrikan-Beseitigungs- und Bekämpfungs-Strategie müßte die Geburt eines Hurrikans metereologisch rechtzeitig erfassen können aufgrund der sich anbietenden vorausgehenden Wetterlage und sofort wirkungsvolle Maßnahmen einleiten helfen. Diese müßten mit allen in Frage kommenden Fachdisziplinen koordiniert werden, damit solche Naturkatastrophen in Zukunft eingedämmt oder gar vermieden werden können.

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de

 

Über ein Loblied der Schokolade                                                                            28.03.2012

Schokolade ist nur ein Dickmacher, wenn ihr Konsum übertrieben wird. Bei maßvollem Genuß ist sie ein Überlebenselexier. Schokolade ist ein hochveredeltes Arzneimittel von der allerbesten Sorte. Sie hilft im physischen und seelischen Kampf gegen die tägliche Mühsal des Daseins. Regelmäßiger sparsamer Schokoladenkonsum hat eine Schutzwirkung durch antioxidativ wirkende Polyphenole; es fördert das gute Cholesterin, den Feuchtigkeitsgrad der Haut, minimiert den Zahnbelag, die Plaque. Die epicatechinreiche dunkle Schokolade fördert die energiespendenden Mitochondrien in den Muskeln zuckerkranker Patienten. Ein nebenwirkungsarmes, rezeptfreies Arzneimittel, das mit so vielen Wohltaten verbunden ist, sollte eigentlich in jedes Apothekenregal gehören.  

 

Werte dapd-Redakteure,

Die Christen werden aus meiner Sicht verfolgt, weil sie europäisch orientiert und intelligenter sind, als islamische Völker, die in der Regel in ihren Heimatländern noch in der Steinzeit oder im Mittelalter leben, von den Eliten einmal abgesehen. Wegen der Diskrepanz, also dem Auseinanderklaffen von islamischem Traum und der christlichen Wirklichkeit  zwischen beiden Religionen, sollten sich alle Christen bemühen, möglichst keine Intelligenz zu zeigen, sich also intelligenzarm zu verhalten und sich auf die Stufe des Islams zu stellen.  Aber das ist verdammt schwer, weil die Christen dadurch ihren Charakter, ihre Gefühle und ihre Intelligenz verleugnen müßten. Eine solche Veranstaltung wäre außerdem die reinste Heuchelei. Der Unions-fraktionschef Volker Kauder bietet keine Hilfen an. Das aber ist zu wenig. Er beklagt nur den traurigen Ist-Zustand, ohne geeignete Vorschläge für ein auskömmliches Dasein von Christen und Muslimen zu machen.  

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de  

 

                                                                                                                         Münster, 25.11.2012

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de, www.ratio-crescat.de   

Inland: "Die Piratenpartei"  

Werte dpa-Redakteure,

Gemeinsam Politik machen zu wollen, ohne einander zu beschimpfen, zu missachten oder zu ignorieren, dürfte ein frommer Wunsch der Piratenpartei bleiben. Es wird immer sogenannte Parteifreunde geben, die ihre Finger in eine offene Wunde legen, also Fehler von Parteigenossen beanstanden. Nur die Gescholtenen reagieren zu 100 Prozent ungehalten; sie sehen ihre Fehler nicht ein, gestehen sie auch nicht ein und schaffen sie schon gar nicht aus der Welt, weil sie nämlich ihre Fehler behalten wollen. Eine Fehlerfreundlichkeit gibt es nicht, weil jeder Gescholtene ohne Ausnahme sich durch einen Fehlervorwurf gekränkt, beleidigt und verletzt fühlt. Er sieht sich als Opfer, nicht als Täter an. Er vertauscht einfach die Rollen.

Ein solches Verhalten zähle ich zu den unausrottbaren Todsünden der Menschheit, die sich über alle Völker erstreckt. Eine einvernehmliche Änderung ist nicht in Sicht.  

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de

 

Alkohol und seine Verträglichkeit

Eine 0,5 Literflasche Bier enthält 20 Gramm reinen Alkohol und wird medizinisch als unbedenklich angesehen. 10 Millionen Männer und Frauen (15 Prozent der Gesamtbevölkerung) trinken in Deutschland über dies Maß hinaus, das auch von einem Viertel Liter Wein eingehalten wird. 15.000 Menschen, das sind 0,15 Prozent sterben an ihrem Alkoholmißbrauch, aber sie wissen es nicht, daß ihr Tod darauf zurückgeführt  werden kann. Wer ist ein Trinker, wer ist alkoholabhängig? Wer kann und will seinen Alkoholkonsum kontrollieren? Das geht nicht, weil die Droge Alkohol nach immer mehr verlangt. Da freuen sich nur die Hersteller dieser Droge und darüber, daß diese noch nicht verboten worden                      ist. Wer erfüllt denn die Kriterien einer gefährlichen Alkoholabhängigkeit? Die Parameter sind starkes Verlangen nach Alkohol, eine verminderte Kontrollfähigkeit über den eigenen Verstand, was die Menge betrifft, körperliche und geistige Entzugserscheinungen, wie Schlafstörungen, Gangunsicherheit, Gleichgewichtsstörungen, Appetitlosigkeit, fehlendes Hungergefühl, Stoffwechselstörungen mit Stuhlentleerungsschwierigkeiten und Nervenschäden. Trotz dieser schwerwiegenden Krankheitssymptome gibt ein Alkoholkranker seine Lebensweise nicht auf. Er muß sie verlernen, kann es aber nicht, weil ihm seine Gewohnheit widerspricht. Trotz negativer, körperlicher, sozialer und psychischer Folgen, bleibt ein Alkoholiker seiner Lebensweise treu. Er ändert sein Verhalten nicht, weil er es nicht ändern kann. Das ist seine Tragik.  

 

 

                                                                                                                            Münster, 19.12.2012

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org„

"Herodes heute“ , Die Zeit

Werte Frau Böhm,

Ihr Titel ist furchtbar und fruchtbar zugleich, weil er die Kindermorde in Newtown beschreibt, aber nur ihre Wirkungen, nicht ihre Ursachen. Ein Psychopath, der kleine unschuldige Kinder in einem Amoklauf mit einem automatischen Sturmgewehr umbringt und aus der Welt schafft, begeht eine Verzweiflungstat, weil er sich von der Gesellschaft abgelehnt und nicht verstanden fühlt, und darum zu einem Menschenfeind und Menschenhasser geworden ist.  

Hier hilft dem potentiellen Massenmörder nur eine hilfreiche Diagnose und eine wirkungsvolle Therapie. Doch beides kommt zu spät, wenn er sich nach dem Massenmord selbst umbringt, weil er in seinem Leben keinen Sinn mehr sieht.  Doch wie will man den potentiellen Massenmörder von vornherein erkennen? Gibt es Merkmale als Vorboten einer ausbrechenden Gewalt oder läuft alles im Geheimen ab?  Nun, es muß jeder Außenseiter der Gesellschaft, jeder potentielle Psychopath von der Gesellschaft aufmerksam beobachtet werden, auch auf einen etwaigen Suizidverdacht hin. Das aber ist eine weitreichende schwere Aufgabe, die das gesellschaftliche Umfeld kaum erfüllen kann. Ein Massenmörder lehnt seine Gesellschaft ab, sonst wäre er nicht zu einem solchen geworden. Und es ist ihm völlig gleichgültig, wie die Gesellschaft über ihn denkt, denn er denkt über seine Gesellschaft völlig negativ, weil er negative Erfahrungen über sie in seiner Vergangenheit gesammelt hat. Und dies ist das ausschlaggebende Ergebnis: "Wie Du mir, so ich Dir". Er, der Massenmörder, rächt sich für seine fehlende gesellschaftliche Integration und Anerkennung durch einen Massenmord.  

Dies ist meine Analyse über die Mordtaten des apokalyptischen Amokläufers von Newtown.  

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de  

 


Der neue Papst                                                                                                                13.03.2013
Der neue Papst heißt Jorge Maria Bergoglio, ist am 17.12.1936 geboren, also 76 Jahre alt und stammt aus Argentinien. Er hat sich den Namen Franziskus I. zugelegt zu Ehren des Bettelmönchs Franz von Assisi (1181 – 1226), Sohn eines begüterten Tuchhändlers. Franz von Assisi legte sich nicht nur gegen sein Elternhaus, sondern auch gegen die damalige Kirche an, indem er sich für ein Leben in völliger Armut und Askese entschloß. Er war schon früh in seinem Leben ein Anwalt der Armen. Er predigte das Ideal  eines einfachen Lebens, der Liebe zu den Tieren und der ganzen göttlichen Schöpfung, und er galt als skurril und verrückt, weil er den Tieren predigte. Den Franziskaner-Orden der Minderen Brüder hat der heilige Franziskus im Mittelalter gegründet.
Sein berühmtestes Gebet lautet: Herr, mache mich zu einem Werkzeug Deines Friedens, daß ich liebe, wo man haßt, daß ich verzeihe, wo man beleidigt, daß ich verbinde, wo Streit ist.
Für diese emotionalen Fähigkeiten wird auch der neue Papst Franziskus I. beten. Sein erstes und sein Dank-Gebet galten seinem Vorgänger Benedikt XVI., der sich aus Gebrechlichkeits-
gründen von seinem Papst-Amt verabschiedet hatte, weil er den künftigen päpstlichen Anforderungen nicht mehr gewachsen zu sein schien. Als Erzbischof von Buenos Aires war Bergoglio mit bitterer Armut vertraut. Sein erster Auftritt geschah in voller Demut in schlichter weißer Soutane ohne Hermelin-Besatz als verzichtbares Insignum päpstlicher Macht. Machtmißbrauch sexueller Natur kann sich die römisch-katholische Kirche nicht mehr leisten. Sie muß diese Opfer entschädigen, weil sie sonst ihre Religiosität selbst zum Opfer degradiert, und die traumatischen Opfer von der Sünde sexueller Übergriffe nicht befreien kann. Die Kirche ist tot, solange sie diese Befreiungsarbeit nicht leistet. Bergoglio ist ein Sohn italienischer Einwanderer. Sein Vater ist Eisenbahner, seine Mutter Hausfrau. Er selbst hat sich zum Chemie-Techniker ausbilden lassen und Philosophie und Theologie studiert und trat mit 21 Jahren dem Jesuitenorden bei, der dem Papst ewige Treue schwört, weil dieser in seinen kirchlichen Entscheidungen absolut unfehlbar sein soll. Aber es gibt keinen unfehlbaren Menschen.
Kein einziger Mensch kann Fehlervorwürfe haben, und er beendet die menschliche Beziehung, weil er seine Fehler nicht einsieht, eingesteht und abschafft. Dies Verhalten ist eine unausrottbare Todsünde der Menschheit, weil es dadurch keinen geistigen Fortschritt in der Welt gibt. Jeder Mensch fühlt sich gekränkt, beleidigt und verletzt, wenn man ihm einen Fehler vorwirft. Er  reagiert unbesonnen, exaltiert, überspannt, fühlt sich als Opfer, obwohl er der Täter ist und bricht die menschliche Beziehung zu seinem Fehlervorhalter als Gescholtener ab, Diese Todsünde der Menschheit, sich durch einen Fehlervorwurf beleidigt zu fühlen, kann kein einziger Mensch aufheben, kein Politiker, kein Theologe,  kein Leserbriefschreiber und auch kein Buchautor.
Die Kritiker scheitern allesamt, weil sich die Gesinnung, die Haltung, der Charakter, die Mentalität einer fehlerbehafteten Person kaum ändern lassen. Diese Personen bestehen allesamt auf ihrem unantastbaren Recht auf Meinungsfreiheit, die auch ihre gravierenden Fehler mit einschließt. Doch hierin geht die Meinungsfreiheit zu weit, weil sie die Verbesserung prekärer Verhältnisse nicht ins Auge faßt, sondern sie eher vertuscht und verteufelt, um im status quo, im unantastbaren Ist-Zustand zu verharren. Hierin siegt die intellektuelle Dummheit eines Menschen vor seiner Intelligenz. Diese verliert dadurch enorm an Substanz und kann nur noch als unintelligent eingestuft werden. Gibt es eine andere, weitere galoppierende Dummheit der versammelten Menschheit? Es gibt noch zahlreiche weitere Todsünden, wie die Finanz-, Wirtschafts- und €uro-Krise. Diese wurde ausgelöst durch den amerikanischen Slogan „Take now, pay later“ = Nimm jetzt, zahle später! Daraufhin haben sich sehr viele arme und bedürftige Amerikaner auf günstige Immobilienkredite gestürzt, konnten diese aber in ihrer Bauphase nicht mehr bedienen und mußten ihre unfertigen Häuser unter großen Verlusten verkaufen, da die Käufer andere Vorstellungen von Architektur und Standort hatten, als die Verkäufer. So wurden die armen Amerikaner noch ärmer, als sie vorher schon waren.
Der neue Papst Franziskus I. hat sich dem Kampf gegen die Armut verschrieben. Aber er kann diese nicht aus der Welt schaffen, weil sie stark und weltweit verbreitet ist und mit Ungerechtigkeiten, zu niedrigen Löhnen, fehlenden Berufsqualifizierungen, Arbeitslosigkeiten, Krankheiten, Faulheiten und dergleichen mehr verbunden ist. Der neue Papst muß ein charismatischer Übermensch werden, um die Büchse der Pandora mit allem Elend und Leid der gesamten Menschheit nicht zu entleeren, sondern verschlossen zu halten. Am schlimmsten ist die ungerechte und ungleiche Verteilung von Reichtum und Armut. Sie läßt sich nicht aufheben, weil die Reichen reich bleiben und nichts von ihrem Reichtum an die Armen abgeben wollen. Ausnahmen bilden nur überreiche Leute, wie Bill Gates, die Stiftungen zu wohltätigen Zwecken gegründet haben und erhalten.
Als Jesuit zählt unser neuer Papst zu den SJ’s, den schlauen Jungs, die sich mit ihrem Ordensnamen von  Jesus und dessen kargem Leben herleiten.
Die Jesuiten bilden in der katholischen Welt eine intellektuelle Elite, die gegen deren Konservatismus und gleichbleibenden Bestand der alten kirchlichen Welt ausgerichtet ist. Bergoglio schrieb seine Doktorarbeit in Heidelberg und spricht dadurch fließend deutsch. Sein persönlicher Lebensstil ist bescheiden, volksnah und auf Rohstofferhaltung ausgerichtet, wie es sich ökologisch gehört.
Er nutzt öffentliche Verkehrsmittel und verzichtet auf päpstlichen Prunk. Als Fürsprecher der Armen legt er das prachtvolle, tiefrote, mit einem Kragen aus Hermelinpelz besetzte Mozetta nicht an.
Als jahrelanger Befreiungstheologe hat er die sozialen und politschen schrecklichen Verhältnisse in Argentinien gegeißelt, leider ohne Erfolg, denn die Machthaber lassen sich in ihre Macht-Ansprüche und Taten nicht hineinreden. Sie wollen selbst die Herren im Hause sein. Franziskus I. betete für Benedikt XVI., sprach das Vaterunser, danach das Ave Maria. Seine Mission voller Demut befördert das franziskanische Armutsideal in den Vatikan. Er braucht keine Reichtümer. Er ist einer vom Volk. Jesuiten sehen sich als Diener, nicht als Autoritäten in der Kirche. So ist der neue Papst die Hand Gottes, die die menschlichen Geschicke wohltätig lenkt. Die Christen der ganzen Welt freuen sich, daß endlich ein Mann aus Lateinamerika an die Spitze der katholischen Kirche gewählt worden ist. Und er spricht italienisch, deutsch und lateinisch. Der US-Präsident Barack Obama sieht im neuen Papst einen Fürsprecher der Armen und Schwächsten, der mit Liebe und Mitgefühl sein hohes Amt bekleidet. Gerechtigkeit, Gleichheit und Brüderlichkeit mahnt die Präsidentin von Argentinien von Franziskus I. an. Wegen seines Protestes gegen die Homo-Ehe hat sie ihm mittelalterliches Denken vorgeworfen. 

 



Das Kreuz mit den Bankern
Der Autokonzern BMW finanzierte im Jahr 2012 sein Geschäft mit 23 Prozent Eigenkapital, 77 Prozent mit geliehenem Geld. Die Eigenkapitlaquote der Deutschen Bank betrug dagegen nur 3 Prozent. 97 Prozent wurden mit geliehenem Geld bestritten.
Der Ökonom Professor Martin Hellwig entlarvt die äußerst niedrige
Eigenkapitalsquote der Banken, die im Durchschnitt 5 Prozent betragen, als interessengeleitete Zwecklügen. Hellwig vermeidet Ungenauigkeiten. Er behauptet, die Banken seien immer noch gefährlich für die Allgemeinheit. Hellwig ist jetzt 64 Jahre alt. Er leitet in Bonn das Max Planck-Institut for Research on Collective Goods. Die Forschung seiner Mitarbeiter widmet sich den Gemeinschaftsgütern, wie saubere Natur, Marktwirtschaft ohne Kartelle und der Stabilität des Finanzsektors. Hellwigs Buch über die Banken hat den Titel „The bankers new chlothes, what’s wrong with banking and what to do about it?“ = Des Bankers neue Kleider. Was Banken schlecht machen und was dagegen zu tun ist.
Die Politiker müssen die Banken an die Kandarre nehmen. Diese  dürfen sich nicht länger unter fadenscheinigen Argumenten verschanzen gegen eine effektive Regulierung des Bankenwesens sträuben, denn in den Bankbilanzen stecken hohe Risiken für neue Krisen. Hellwig erkennt in seinem Buch, daß es fürchterlich schwer ist, einfach und verständlich zu schreiben, abseits von jeder Wissenschaft, wie der ökonomischen. Der normale Bundesbürger kann die üblichen Bankenwesensstränge kaum durchdringen.
Er erlebt nur böhmische Dörfer.
Die Banken sperren sich gegen jede Form einer politischen Regulierung, obwohl sie total  zuständig sind für die Kosten, die sie der Allgemeinheit aufbürden. Das ist einfach unanständig, schreibt Hellwig in seinem Buch. Um sich zu verteidigen, verfolgen die Banker zwei Strategien gegen alle politischen Argumente:
Geld verleihen unterstützt den wirtschaftlichen Aufschwung, nur dann, wenn man die Banken nicht durch Auflagen stranguliert.
Dies Argument zählt für mich nicht, weil es eine Schutzbehauptung ist, um weiter im riskanten Abzocken zu verfahren. Das zweite Argument gegen eine Zwangsregulierung des Bankensektors durch die Politik betrifft die erfolgreiche Botschaft der Banken,
Banking sei ein so schwieriges Gebiet, daß dafür andere Regeln gelten müßten, als für die normale Wirtschaft.  Ich kann dem nicht zustimmen. Wie sieht banking aus, so daß es sich als Exot im Wirtschaftsgefüge heraushebt? Auch das zweite Argument, banking einen Vorteil zu verschaffen, sticht bei mir nicht. Jede Form von Wirtschaft muß sich auf den Prüfstein stellen lassen, besonders wenn es um die Banken geht, die ihre Pflichten nach einer seriösen Tätigkeit nicht erfüllen und den deutschen Steuerzahler mit unnötigen Ausgaben belasten.
Für eine Hausfinanzierung verlangen die Banken einen Eingenanteil von 25 Prozent, liefern aber selbst nur einen Eigenanteil von 2,5 Prozent. Dies Mißverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage bringt viele Kunden gegen die Banken auf.  Nach Hellwig ziehen sich die Politiker reihenweise aus ihrer Verantwortung zurück, weil sie diese Bankenbürde nicht tragen können und nicht tragen wollen.
Darum ist aber eine Regulierung der Banken äußerst wichtig, weil sie jederzeit ihre Staaten in den Abgrund stürzen lassen können durch fragwürdige Kredite, durch Aufkauf maroder toxischer Staatsanleihen, durch Abzocken gewinnträchtiger Immobilienkredite, durch unseriöse Geldgeschäfte und anderes mehr. Seit 2005 haben die öffentlichen Banken fast 200 Milliarden €uro aufgenommen und größtenteils  in toxische Papiere gesteckt, so daß die Katastrophe nach Rückzahlung unerledigter  Kredite ihren Lauf nahm.
Normale Leute können die Ausmaße ihrer finanziellen Verluste durch Bankenkrisen kaum wahrnehmen, weil diese zu sehr verschlüsselt sind und die Banker das Bankenrisiko sophistisch schönreden.
Ackermanns Forderung nach einer Eigenkapitalquote von 25 Prozent, hält Hellwig für unverantwortlich, weil sie die Banker dazu verführen kann, riskante Geschäfte mit Krediten abzuschließen.
Riskante Bankgeschäfte sind eine große Gefahr für das Wohlergehen der Allgemeinheit und müßten darum von der Politik kontrolliert und abgestellt werden. Doch es scheint, daß es keinen Politiker gibt, der die Regulierung der Banken zu seiner Herzensangelegenheit macht, obwohl die Banken durch die Bank ein ganz gefährliches Terrain besetzen. Welcher Politiker kennt sich im Bankenwesen schon so gut aus, daß er sich kein X vor einem U vormachen lassen kann? Er muß überdies mit den eloquenten Bankern argumentativ fertig werden. Und das kostet jede Menge an geistiger und körperlicher Energie. Gibt es etwas Schöneres als die Einheit von Körper und Geist? Gibt es etwas Schöneres als einen Gegner mit seinen eigenen Waffen zu schlagen?
Die Argumente der Banker gegen eine Regulierung stoßen hoffentlich auf die Eloquenz ihrer Gegner, keine Deregulierung zuzulassen.
Die unkontrollierte Macht der Banker ist ein Übel, das es zu beseitigen gilt. Es muß sich nur ein Politiker finden, der wie der zornige Professor Martin Hellwig, die Banker in ihre Schranken weist.  Aber solche Politiker scheinen rar gesät zu sein.
Dr. Ratio Nenstoff

                                                                                                                            Münster, 02.06.2013
Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org
Werte Herren Klauber und Cavalcanti,
Wenn ein Auftragsmörder, der 492 Menschen in Brasilien auf Verlangen von Großgrundbesitzern , getötet haben sollte und trotzdem unbehelligt weiterlebt, ist das ein Riesen-Skandal. Der Auftragsmörder Júlio Santana müßte genauso, wie seine Auftraggeber verklagt, zur Rechenschaft gezogen und eingekerkert werden. Schließlich ist Mord keine Bagatelle. Hier muß das internationale Recht auf Ahndung der Mordtaten voll zur Geltung kommen, da das nationale brasilianische Recht in diesem Fall versagt. Gibt es Schlimmeres, als das Recht zu beugen?
Der vielfache Mörder Júlio Santana stellt sich sogar einem Interview zur Verfügung, um Anerkennung und Lob für seine Mordtaten zu erreichen.
Und die F.A.S. bietet ihm sogar ein Forum, in dem er ohne Gewissensbisse handeln darf. Das allein ist schon mörderisch und für sich betrachtet unverzeihlich und unmenschlich. Die F.A.S. huldigt mit ihrer Veröffentlichung eines Zeitungsartikels über Júlio Santana, einem Massenmörder und das muß ich vehement beanstanden und verurteilen. Júlio Santana hat als bezahlter Auftragsmörder viele, womöglich noch unschuldige, Menschen umgebracht. Er verdient weder Milde, noch Gnade oder gar göttliche Absolution. Wie kann ein gedungener Mörder durch seine schrecklichen Taten noch Geld verdienen und dafür auch noch Anerkennung und Lob suchen? Das ist doch pervers.
Der mehrfache und vielfache Mörder Júlio Santana müßte aus meiner Sicht lebenslang hinter Gitter gebracht oder gar exekuiert werden, damit er das gleiche Schicksal wie seiner Opfer erleidet. Auge um Auge, Zahn um Zahn. Haben die Angehörigen der zahlreichen Opfer diese Morde bei der Polizei nicht angezeigt? Alle seine Mord-Auftragsgeber müßten ebenfalls hinter Schloß und Riegel gebraccht werden. Hierin ist Brasilien ein ganz schlimmer Unrechtsstaat, mit dem ich nichts zu tun haben wollte. Ein Rechtsstaat würde jederzeit die Auftragsmorde ahnden und den vielfachen Mörder strafrechtlich verfolgen. Der brasilianische Journalist Klester Cavalcanti spricht sich frei davon, einen Verbrecher zur Strecke bringen zu wollen. Er will nur dessen Geschichte erzählen und spricht sich frei von jeder Schuld, den vielfachen Mörder aus der Welt zu schaffen, wie es sich gehören würde. Den Polizeichef hat Júlio Santana mit einem Motorrad bestochen. Das ist Korruption in höchstem Maße. Klester Cavalcanti hat ein Buch über Júlio Santana geschrieben und behauptet, nicht nur eine Biographie über Júlio Santana geliefert zu haben, sondern auch eine Anklageschrift, mit der er die unglaubliche Straflosigkeit der Justiz in Brasilien anprangert. Klester vertraute darauf, daß Júlio ihn nicht töten würde und Júlio vertraute darauf, daß er nicht der Polizei anvertraut würde. So fand ein gegenseitiges Vertrauen statt zwischen einem Vielfachmörder und einem Journalisten.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de 

 


                                                                                                                                Münster, 06.06.2013
Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

Werte Frau Blume,
Epidemien reduzieren eine Bevölkerungszahl oft in erhelichen Ausmaßen. Es findet eine Auslese statt zugunsten der gesunden, robusten und immunen Menschen. 7 Milliarden Menschen bevölkern unseren Planeten Erde; das sind 5 Milliarden zuviel. Epidemien können da regulierend wirken und die Bevölkerungszahl global verkleinern helfen, indem sie die schwachen Menschen sterben lassen.
Ob es mich trifft, ist mir egal; die Hauptsache ist, daß ich ohne große Qualen sterbe, auch mit dem neuen Virus. Das neuartige Coronavirus Mers CoV gilt als global wirkende Gefahr für das menschliche Leben.
Mir scheint dies ein Herzkranzvirus zu sein, das zu einem Herzstillstand führen kann. Schutzimpfungen scheinen erfolglos zu sein, wenn man das Virus ursächlich nicht ausmacht und in seiner Wirkung nicht erfolgreich bekämpfen kann. Jedes Virus hat eine unangenehme Eigenschaft für den Menschen. Es will gegen alle menschlichen Ausrottungsmaßnahmen überleben. Dies Ziel verfolgt ein Virus konsequent, und sogar epidemisch. Die Virologie, also die Erforschung der Viren mit ihrem segensreichen oder fluchbehafteten Wirken, ist stets eine ruhmreiche Aufgabe, der sich jeder Forscher stellen muß.
Befreit von seiner Forschung wird der Virologe nur, wenn er Erfolge vorweisen kann. Die Erforschung des Wirkens von Viren bleibt eine fundamentale Aufgabe der Menschheit, weil manche Viren tödliche Eigenschaften haben. Sie müßten ihren menschlichen Wirt eigentlich am Leben erhalten, aber das tun sie nicht, weil sie gegen die menschlichen Abwehrmaßnahmen nicht immer immun sind. Jedes Virus kämpft um sein Überleben. Die Pest wurde im Mittelalter durch eine Trinkwasserverunreinigung ausgelöst. Als diese abgestellt wurde, ging die Pestrate deutlich zurück. Für das Coronavirus gibt es keine Hauptverbreitungsgebiete. Die Ursache für das Entstehen dieses Virus muß noch erforscht werden. Viren haben nur einen Feind, nämlich den Menschen, der sie unerbittlich bekämpft, wenn sie tödliche Ausmaße annehmen. Viren sind Lebewesen, die genauso überleben wollen, wie wir Menschen auch. Gibt es Schlimmeres, als einen Virus, den man nicht erkennt? Ja, es gibt ihn, nämlich wenn er einem durch die Lappen geht. Gibt es Schöneres, als einen Virus, den man erkennt? Ja, es gibt ihn, wenn man ihn nämlich rundherum dezimieren kann.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de
 

                                                                                                                 Münster, 12.10.2013
Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

Werter Herr Krohn,
Bevor ein Schüler von seinem Deutschlehrer gequält, in Gedichten nach Metaphern oder Aphorismen suchen kann, müssen ihm diese Begriffe zuerst einmal konkret definiert und erklärt werden; und das schafft kaum ein Deutschlehrer. Eine Metapher lautet: Zeit ist Geld, eine andere: Geld macht nicht glücklich, aber es beruhigt. Eine Metapher oder ein Aphorismus sind ein kurzer inhaltsschwerer Gedankensplitter, der eine bestimmte Sache auf den Punkt bringt. Ein Aphorismus von Erich Fromm lautet "Liebe ist die einzig befriedigende Antwort auf das Problem der menschlichen Existenz."
Wir reden mit anderen Menschen, um sie über eine Sache zu informieren, auch, um sie zu einer Entscheidung zu überreden, selten, um sie mit Argumenten zu überzeugen, für eine bestimmte Sache einzutreten. Metapher können unser Denken strukturieren und in die richtigen Pfade lenken.
Eine Überlegenheit angelsächsischer Geisteswissenschaft sehe ich nicht; dort wird genauso geschwafelt, wie bei uns; eine klare Idee, und eine geistige Erleuchtung sind ganz seltene Erscheinungen.

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Ratio Nenstoff,  www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de

 Werter Herr von Petersdorff,
Die Kernkraft wurde von unserer Kanzlerin Dr. Angela Merkel als Physikerin aufgehoben und beendet nach dem GAU von Fukushima. GAU heißt größtmöglicher atomarer Unfall. Wenn ich mich nicht irrre, existiert nicht einmal mehr ihr Forschungssektor für den Kernkraftwerksbetrieb, der Beiträge geleistet hat für die Medizin, den Verkehr, die Astronomie und die Gentechnik. Die Kohlekraftwerke stehen mit ihrem hohen Kohlenstoffdioxid-Austausch auch im Feuer der Kritik, weil sie verantwortlich sein sollen für die globale Erderwärmung, so daß die Eiskappen in Arktis und Antarktis abschmelzen und die niedrig liegenden bewohnten Inseln im Wasser versinken. j
Taifune, Hurrikane, Tornados und Tsunamis suchen die menschliche Bevölkerung mit schlimmen Naturkatastrophen heim. Und eine Naturkatastrophe folgt der nächsten. Jede ist wie der Taifun auf den Philippinen auf Spendengelder, Nahrung, Trinkwasser, Zelte und Decken angewiesen. Aber die Spendenbereitschaft sinkt,  je mehr Naturkatastrophen eintreten. Auf den Philippinen gibt es inzwischen 25 Millionen Obdachlose und über zehntausend Tote, die ihre fragilen, zerbrechlichen Holz- und Blechhütten durch den Taifun Hiayan verloren haben. Steinhäuser konnten sie sich nicht leistern, weil das Geld dazu nicht reichte.
Windräder laufen den Solarzellen, also den Photovoltaikanlagen den Rang ab, weil der Wind eher herrscht als die Sonne. Beide Energieformen sollten ohne Subventionen auskommen, damit sie es lernen, auf eigenen Füßen zu stehen, also vom Fördergeld unabhängig zu werden.
Ich betrachte jede Subventionierung im Energiesektor und in der Landwirtschaft als läßliche und unverzeihliche Sünde, weil jedes Unternehmen mit seinen Rohstoffen Kapital und seinen menschlichen Ressourcen auskommen müßte. Das einzige, was ich akzeptiere ist eine Anschubfinanzierung für neue, viel versprechende Innovationen, um ein neues Unternehmen zu gründen. Gas- und Wassertriebwerke könnte ich noch billigen, weil sie kohlendioxidarm sind, wenn ich mich nicht irre,Wasserkraftwerke womöglich noch eher als Gaskraftwerke. Staatsknete für alle sollte es nicht geben, allenfalls für wenige Energieformen, wie Wind- und Solarenergie. Beide Energieformen müssen bei Engpässen ihren Energiebedarf durch Kohle- und Gaskraftwerke decken, um den notwendigen Strombedarf aufrecht zu erhalten. Kohle- und Gaskraftwerke sind unwillkommene Stromerzeuger, können auch nur unwirtschaflich arbeiten wegen der geringen Speicherkapazität und der geringen Abrufbereitschaft. Nur bei Engpässen der erneuerbaren Energien können sie aushelfen. Strom, der als Gleichstrom hergestellt wird von Wind- und Solarenergie, muß in Wechselstrom von 220 Volt umgewandelt werden und das ist mit einem Energieverlust verbunden.
Elektrischer Strom muß im Entstehungsprozeß sofort genutzt werden. Er kann meines Wissens nach nicht auf Dauer gespeichert  werden. Elektrischer Strom ist damit ein fliehendes unfaßbares Produkt, fast ohne Speicherkapazität, es sei denn, daß Minikraftwerke mit VW--Motoren hergestellt werden von der Firma Lichtblick. Gibt es überhaupt Energiekraftwerke, die in unserer Bevölkerung willkommen sind? Ich glaube das nicht, weil es vieles zu bemängeln gibt. Kernkraft, Wind- und Solarenergie, Kohle- und Gaskraftwerke werden allesamt abgelehnt, aber ihren Strom will man wohl haben, ihn aber nicht bezahlen wollen. Dies ist aus meiner Sicht eine Schizophrenie der Verhältnisse für ein flüchtiges Fluidum, wie den elektrischen Strom. .
Subventionen verfälschen die Energiewirtschaftlichkeit; und sie betreffen alle Energieformen, weil jede um ihr Überleben kämpfen muß. Je eher sie das ohne Subventionen tut, um so besser.
Mit freundlichen Grüßen, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de, www.ratio-impetus.de
Dr. Ratio Nenstoff
 

 

Junge Migranten und der Respekt

Viele junge Migranten geraten auf die schiefe Bahn. Gründe dafür sind Armut, Bildungsferne und erlittene Gewalt.

Da die Gesellschaft ihre Väter demütigt, drehen deren Söhne durch. Die Väter werden verspottet, weil sie nicht perfekt Deutsch sprechen. Von den Ämtern werden sie herablassend behandelt.

Sie sind geduldete Flüchtlinge, die kein Asyl erhalten, aber nicht abgeschoben werden können; Dazu zählen Libanesen und Palästinenser. Alle paar Monate müssen die Migranten die Aus-Länderbehörde aufsuchen, um sich eine Aufenthaltserlaubnis ausstellen zu lassen. Sie dürfen keinen Führerschein machen, nicht ins Ausland reisen und oft auch nicht arbeiten. Die Migrantenfamilien haben keinen Vater, der Geld verdient, der eine natürliche Autorität ausstrahlt, zu dem man aufsehen kann. Wer arbeiten will, muß so viele Auflagen erfüllen, daß er oft keine Chance auf eine Stelle hat.

Manche Väter unter den Migranten werden alkoholabhängig, schlagen ihre Kinder und Frauen, um der Trostlosigkeit ihres Daseins zu entfliehen. Sie verstehen ihre Kinder nicht, weil sie die deutschen Verhältnisse nicht verstehen und nicht akzeptieren können. Das traditionelle Männerbild unter den türkischen, arabischen und russischen Migranten sieht vor, daß der Mann für seine Familie sorgt und diese notfalls mit Gewalt verteidigt;doch die Väter halten diesen traditionellen Ansprüchen nicht stand.

Die verfehlte deutsche Ausländerpolitik macht ihnen dasLeben schwer und macht aus stolzen Männern gebrochene Seelen.

Die jungen Migranten, die sich nicht mehr an ihren Vätern orientieren können, suchen sich neue Vorbilder; und das sind Jugendliche der gleichen Nationalität, die quasi als Ersatzfamilie auftreten mit eigenen Moralvorstellungen und einer bedingungs-

losen Loyalität zueinander. Verrat wird als schlimmes Übel angesehen, schlimmer noch als ein Opfer zu sein.

Das liegt daran, daß die ausländischen Jugendlichen keine Enttäuschungen und Rückschläge hinnehmen können. Sie können Schwächen ihrer Freunde nicht verzeihen. Alle müssen zusammenhalten; keiner darf ausscheren und eigene Wege gehen.

Die jungen Migranten haben ein gutes Gespür für die eigenen Benachteiligungen und die ihrer Familie. Aus dem Unrecht, das ihnenwiderfährt, leiten sie das Recht ab, anderen Menschen schaden zu dürfen.

Die jugendlichen Migranten erleben, daß ihre Väter in der Gesellschaft keinen Respekt genießen; umso vehementer fordern sie diesen für sich selbst ein. Die jungen Migranten, die sich in einer Gruppe organisieren, verlangen bedingungslosen Zusammenhalt,

körperliche Überlegenheit und gegenseitige Anerkennung. Sie rühmen sich ihrer Taten als Gangster. Ein Gefängnisaufenthalt gilt als Ritterschlag. Eine Gangster-Karriere ist damit vorgezeichnet. Ein Mann muß ein Macho sein, jemand, der sich von

niemandem etwas sagen läßt. Die Väter können ihre Söhne kaum erreichen, weder mit Appellen, noch mit Schlägen, die ihre Kinder geduldig ertragen, ohne sich zu wehren. Sie lassen sich von ihrer menschenfeindlichen Gesinnung nur schwer abbringen.

Auf der Straße lassen sie dann ihre Wut an anderen Menschen aus. Zu den Menschenfeinden zählen gewöhnliche Kriminelle,Rockergruppen, islamistische Salafisten und Terroristen.

Für eine Welt außerhalb ihrer Gruppe haben die jugendlichen Migranten nur Verachtung übrig. Ohne eine verheißungsvolle Zukunftsperspektive besinnt man sich auf die Vergangenheit. Die Salafisten predigen ein Leben zur Zeit desFrühislams, können aber damit nicht in der Gegenwart bestehen. Was den Migranten, Vätern und Söhnen für ein zufriedenes Leben fehlt, sind Arbeit,Respekt und Anerkennung.

Werden diese drei Begriffe und Tugenden gewährt, wird vermutlich auch die Zahl der verübten Terroranschläge zurückgehen.

 

 

Eine schädliche Korruptionsaffäre

Zehntausende tödliche Arbeitsunfälle gehen in China auf das Konto der Korruption, der aktiven Bestechung und der passiven Bestechlichkeit durch hohe Beamte und selbständige Unternehmer. Wer gute Beziehungen zu Politikern unterhält, kann häufig auf

kostspielige gesetzliche Sicherheitsvorschriften verzichten. Im Konflikt zwischen Profit und Sicherheit werden allzu oft Menschenleben leichtsinnig aufs Spiel gesetzt mit oft fatalen Folgen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.  

Zwei gewaltige Explosionen erschütterten die nordchinesische Hafenstadt Tianjin im Jahre 2015. Ein Chemikalienlager mit hochgiftigen und explosivenStoffen, viele Tonnen schwer, war in die Luft geflogen. Der Unfall forderte 139 Menschenleben. Zwei Wochen nach dem Unfall wurden zwölf Führungskräfte und elf Beamte und Hafenangestellte wegen Machtmißbrauchs festgenommen. Sie sollen den Bau des Lagerhauses genehmigt haben, obwohl sie von der Gefährlichkeit der Chemikalien wußten. Die eigentlichen Besitzer der Lagerhalle sollen angeblich geheim gehalten worden sein wegen zuguter Beziehungen nach ganz oben.

 

 

 

TTIP  10. 2015

Die Abkürzung bedeutet: Transatlantic Trade and Investment Partnership.

Mit TTIP ist das geplante Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA gemeint.

Peer Steinbrück, derEx-Finanzminister, plädiert dafür, dem transatlantischen Handels- undInvestitions-Abkommen eine Chance zur Realisierung einzuräumen. Aber es erhebt sich ein von 170 Organisationen vorgetragener Massenprotest gegen dieFürsprecher des TTIP; denn die Standards für Verbraucherschutz und Lebensmittelqualität und Lebensmittel-Sicherheit sind erheblich niedriger in den USA als in Europa. Hinzukommt eine Mischung aus Arroganz und Geheimniskrämerei in den abgeschotteten Verhandlungen, die vor allem Ängste undSorgen hervorruft. Die TTIP-Gegner vermuten: Wer sich seit zwei Jahren derart einmauert, hat Dreck am Stecken und will tarnen, tricksen und täuschen. Die maßgeblichen Verhand-

lungsdokumente werden denBundestagsabgeordneten sträflichst vorenthalten. Unser WirtschaftsministerSigmar Gabriel erklärt lapidar:

„ Eine Absenkung der erreichten Standards wird es nicht geben.“ Kennt er denn die TTIP- Unterlagen? Zwischen der EU und den USA gibt es keine klaren Vereinbarungen. Klar ist nur, daß mit dem Freihandelsabkommen Handelsbarrieren fallen sollen. Zu welchemPreis wird unsere Exportnation Deutschland den Zugang zu den wichtigen offenen Märkten erkaufen? Jeder offeneDialog verlangt Klartext auf allen Seiten und eine Globalisierung im Denken undHandeln. Scheitert TTIP, haben vor allem Entwicklungs- und Schwellenländer dasNachsehen. Weder Lob, noch Furcht dürfen das Handeln bestimmen.

 

Nachtrag zum umstrittenen TTIP-Vertrag

Im April 2015 wurde von der EU der angebliche Import von 17 Genpflanzen aus den USA zur Verwendung als Lebens- und Futtermittel, darunter zwei Sorten mit lebensgefährlichen Antibiotika-Resistenzen, genehmigt.

In Norwegen gilt das Vorsorgeprinzip: Jedes unkalkulierbare Risiko sollte vorzeitig und vorausschaubar vermieden werden.

Diesem Vorsorgeprinzip hat sich im Jahr 2000 auch die EU angeschlossen. So sollten die lebensgefährlichen antibiotika-resistenten Organismen bis 2008 vollständig vom EU-Markt verschwinden. In Brüssel fordert nun die EU-Lebensmittel-Lobby die rasche Zulassung schädlicher Organismen in Lebens- und Futtermitteln nicht nur,sondern auch den Ersatz des „lästigen“ Vorsorge-Prinzips.  

 

 

                                                    

Obergrenze für Flüchtlinge

Die Flüchtlingskrise beschertuns gegen unseren Willen eine wachsende Zahl von Flüchtlingen.

Unser Bundespräsident Joachim Gauck findet, daß eine Begrenzungs-Strategie moralisch, politisch und menschlich geboten sei, um die Handlungsfähigkeit des Staates und die Aufnahmebereitschaft der Gesellschaft für Flüchtlinge zu erhalten. SeitAusbruch der Flüchtlingskrise sind Gaucks Sorgen nicht kleiner geworden. Erbefürchtet, daß aus Überforderung Ablehnung und Radikalisierung entstehenkönnten.

Die Fürsprecher der Moral behaupten, daß alle Versuche, den Zustrom von Migranten nach Deutschland zu verringern, angesichts des Elends in der Welt, von Übel seien; doch es gibt nach dem Philosophen Peter Sloterdijk keine moralische Pflicht zur Selbstzerstörung. Die Entfremdung zwischen den Politikern da oben und den einfachen Bürgern da unten, kann sich bis zum schieren Haß auf Flüchtlinge, Politiker und Bürger steigern.

Das Motto der Kanzlerin AngelaMerkel „Wir schaffen das“ führt zusätzlich Fürsprecher wie Gegner des Flüchtlingsstroms gleichermaßen auf die Barrikaden.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge schiebt seit längerem eine halbe Million unbearbeiteter Asylanträge vor sich her.

Eine Trennung inWirtschaftsflüchtlinge und Kriegsflüchtlinge sollte es nicht geben, denn es gibt keine vollständig sicheren Herkunftsländer, in die unerwünschte Flüchtlinge abgeschoben werden können. Not, Elend,

Hunger, Verzweiflung Verfolgung und Tod können die Flüchtlinge nicht davon abhalten, die gefährliche Reise über das Mittelmeer in überfüllten und seeuntüchtigen Schlauchbooten anzutreten. Sie riskieren überall ihr Leben, in ihrer Heimat und auf ihren Reiserouten.

Zudem zahlen sie noch Wucherpreise an ihre Schlepper und Schleuser, die den Flüchtlingen das Paradies nicht nur in Deutschland versprechen. Die gewissenlosen Schleuser verlangen für einen Transfer von einem Flüchtling

mehrere tausend Dollar. Auf diese Weise machen sie ihre schmutzigen Geschäfte mit den Ärmsten der Armen.  

Dr. Ratio Nenstoff 

 

 

 

 

Fehler

Die Welt ist voller Fehler und voller Ungerechtigkeiten, und diese lassen sich auch nicht so ohne weiteres beseitigen. Aber sie sind voller Wahrheiten, die nicht anerkannt werden. Lügen und Illusionen  sind Realitäten derWahrheiten. Niemand will seine Wahrheiten als persönliche Fehler eingestehen.Jeder Mensch will seine Fehler behalten, weil ihm deren Beseitigung zu anstrengend ist. Darum ist die Fehlerzuweisung an einen Gescholtenen eineTodsünde der Menschheit, weil der Gescholtene seine Fehler nicht ablegen kannund auch nicht ablegen will. Er reagiert beleidigt auf jede Fehlervorhaltung,  indem er die menschliche Beziehung zu seinem Kritiker einfach und rigoros abbricht. Auf diese Weise kann es keine Besserung der Verhältnisse auf der Welt geben.  

 

Der Geist und dieKehre

Der Geist ist aus der Wissenschaft

Des Geistes einfach ausgezogen.

Eine Bewußtseinslücke klafft,

Wo früher er Quartier bezogen.

Jetzt herrscht dasNichts an diesem Ort

In voller Breite und auch Tiefe.

Vom Geist gibt es kein Widerwort,

Nicht `mal ’ne einz’ge Hieroglyphe.

Derweil ist eingekehrt der Geist

Als Ungeist kümmerlich und ausgezehrt

In die Niederungen dreist,

Fußnotengleich und abgesperrt

Von and’ren Geistern und Ideen.

Recht düster wir die Zukunft seh’n.

 

 

 

Der Hohen Minne gewidmet

         - Ein liebes Lied –

Meine Lust geht rasch von hinnen,

Wenn Du immer, wie von Sinnen

Auf mich einschlägst destruktiv,

Niemals aber ganz lasziv

Suchst mich einfach zu gewinnen.

Denk’ doch an das Hohe Minnen

Mittel-deutscher Sängerinnen.

Deren Lyrik liebevoll

Machte jeden Mann ganz toll.

Da sie selbst war mannestoll,

Zudem wonne- und lustvoll,

Schaute jeder Manngebannt

Über seinenTellerrand,

Hörte liebevoll ihr zu,

War entflammt in einem Nu.

„Hör’ mich an, du Minnemann!

Lieben will ich Dich unbändig,

Nicht nur einfach dann und wann;

Darum sei auch Du beständig,

Und vor allem sehr lebendig,

Voller Lust und Leidenschaft,

Denn der Frust nur Leiden schafft,

Kostet Lust und beiden Kraft,

Zwischen uns ein Abgrund klafft,

Was uns fehlt, ist Liebes-Saft,

Ist das Liebes-Elexier.

Komm’ zu mir, Ich geb’ es Dir.

Laß’ uns teilen doch die Freuden

Und beenden uns’re Leiden!

Minnen heißt das Hohe Lied,

Das uns aus dem Abgrund zieht.“

 

 

 

 

Geistiger Vorspann gegen eine Unsitte

Some are equal, some are moreequal; einige sind gleich, andere sind gleicher.

                                                    

Die stets beschworene, aber eingebildete Gleichheit

Gleichheit kommt uns stets abhanden,

Da die Ungleichheit grassiert;

Gleichheit denn nur selten fanden

Extremisten ungeniert.

Wer kann eine Frau ersetzen

Oder einfach einen Mann,

Die sich beide öfter fetzen,

Ganz vereint in dem Gespann,

Anderen oft Grenzen setzen,

Scheitern aber dann und wann.

Koreas Staaten sind ungleich,

Setzen sich gewaltig zu,

Klopfen einander windelweich,

Lassen sich gar nicht in Ruh.

Manch einer ist rasch empört,

Geht der Sach´ nicht auf denGrund,

Wenn er Ungleichheit so spürt,

Ist er bald ein armer Hund.

Vieles ist nicht immer gleich,

Verlangt nach Präferenzen,

Manch einer wird dabei ganz bleich

Vergeht sich mit Potenzen.

So setzt der Flüchtlingsstrom uns zu;

Er kommt aus armen Ländern;

Er läßt uns keinesfalls in Ruh,

Wir können dies kaum ändern.

Bildung ruft nach Konsequenzen,

Abzustellen manche Not;

Oft gibt es nur Divergenzen,

Ohne ein wichtig‘ Gebot.

Grenzen werden oft gezogen

Zwischen den Menschen weltweit;

Arme werden oft betrogen,

Dies schadet der Gesundheit.

Arme und Reiche sind ungleich,

Meistens schon von Geburt an.

Arme werden so schnell nicht reich,

Nur Bildung bringt sie stets voran.

Fehler werden nicht behoben,

Selten steckt sie einer ein;                                                      

Keinen kann man deshalb loben,

Jeder will in Fehlern toben,

Abschaffen, das ist gemein.

Und so endet mein Gedicht

Mit verhaltener Zuversicht:

Ungleichheit wird meist vererbt

Und auch oft heraus gekehrt;

Arme werden flugs belehrt,

Trübsal ihnen oft beschert,

Wenn sie gar nicht hören wollen,

Lieber vor sich hin nur grollen,

Lehrern keine Achtung zollen,

Weiter in der Ecke schmollen;

Dann kommt Hilfe nicht vorbei,

Der Armen Geist wird niemals frei.  

 

 

 

 

Ursachen des islamistischen Terrors        28.03.2016

Der Terror in Europas Städten hat nur sehr wenig mit dem Islam zu tun, wie behauptet wird. Stattdessen muß man von islamisiertem radikalen Extremismus reden. Das vorherrschende, mit Vorurteilen behaftete, Bild

vom fanatischen Superfrommen, der aus vorwiegend religiösen Motiven heraus gewalttätig wird, muß in Frage gestellt werden.

Die meisten Terroristen sind Angehörige der zweiten Generation von Einwanderern oder Konvertiten (religiösen Überläufern) aus europäischen Familien der Mittel- und Unterschichten, die zum Islam übergetreten sind.

Meist haben sie eine Karriere als Drogenhändler oder Kleinkriminelle hinter sich. Weder sind sie in ihrerKindheit und Jugendzeit besonders fromm gewesen, noch haben sie Kontakte zu irgendeiner Moschee oder einem

Imam gehabt. Die religiöse Sprache dient den zumeist gescheiterten, aus der Bahn geworfenen, vonFrustrationen über ihr Lebensunglück und Haß auf die Gesellschaft geprägten, irregeleiteten jungen Menschen dazu, endlich

ihrem abgestürzten, verdorbenen Leben einen Sinn zu geben.

Diese gesellschaftlich bedingten Verlierer nutzen religiöse Sinn-Traditionen aus, um eine bessere persönliche Identität zu erwerben; damit können sie ihr späteres Terror-Leben als Erfolg verbuchen, umdeuten und darstellen.

Diesen Psychogrammen über die Terroristen trägt Roy mit seinem Buch-Titel  „Heilige Einfalt, Überdie politischen Gefahren entwurzelter Religionen“ (2010)  ausgiebig Rechnung. Ihm wird vom französischen Sozialwissen-schaftler Gilles Kepel im Jahr 2015 heftig widersprochen.

Für ihn haben religiöse Motive für die Terror-Attentate europäischer Muslime eine große Bedeutung, ja sogar  

Vorrang. Er erklärt sie mit vorherrschenden                        Gefühlen über den Ausschluß vom Arbeitsmarkt, der Benachteiligung durch Bildungseinrichtungen und der Verletzung und Mißachtung des Selbstwertgefühls der jungen Männer durch die Mehrheit der Gesellschaft. Alle diese erlittenen Nachteile werden von Kepel primär religiös begründet. Die Ideale und Werte der französischen Revolution 1789, nämlich Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, werden von den Terroristen als blanker Hohn empfunden.

Die terroristischen Muslime schaffen sich eine kollektive, islamische Glaubensidentität, die gegen jeden autoritären, mächtigen Staat gerichtet ist. Der syrische Islam-Wissenschaftler Abu Musba Al-Suri hat 2005 im Internet eine vielseitige Kampfschrift veröffentlicht (1600 Seiten

lang), die sich  wie eine Anleitung zuTerror-Anschlägen liest.

Dieser Beitrag sollte wegen seines völkerübergreifenden Hasses und feindlichen Hetz-Charakters aus dem Internetverkehr gezogen, also gelöscht werden.

Können wir uns gegen den Terrorismus wehren?   30.03.2016

Es gibt menschliche, Unheil säende, Kreaturen, die eines Tages beschließen können, ihnen unbekannte, unschul- dige Mitbürger durch koordinierte anonymeTerror-Anschläge und Selbstmordattentate zu ermorden. Der sogenannte Islamische Staat zählt zu diesen

terroristischen Gruppen. Er hat sich zu dem Terror-Anschlag in Belgien bekannt; aber die Vollstrecker sind europäische, konvertierte Islamisten, Terroristen und Dschihadisten, die voller Haß einen totalen Krieg gegen

die Staaten undGesellschaften der europäischen Länder führen. In Paris haben Franzosen andere Franzosen, angeblich Ungläubige, im Namen Allahs umgebracht.Die in Brüssel geborenen, belgischen Brüder El Bakraoui haben sich am Flughafen Zaventem und an der U-Bahn-Station Maelbeek in die Luft gesprengt und viele Menschen

mit ihren Sprengsätzen entweder mit in den Tod gerissen oder verletzt und verstümmelt. Warum haben sich die Brüder durch Selbstmord-Attentate selbst umgebracht? Sie haben ihr eigenes Leben vermutlich als nicht lebenswert, als unbefriedigend angesehen und weggeworfen.

Sie fanden es wohl nicht mehr wert, weiter zu leben, da sie sich womöglich von der belgischenGesellschaft ausge- grenzt fühlten.

Die Terroristen lehnen unserSystem, unsere Art zu leben, als dekadent, als entartet, und sittlich verdorben ab.

Eine völkerübergreifende Ethnisierung der sozialen Konflikte läßt die Terroristen im politisch-religiösen Islam eine neue Identität und Heimat finden.

Jugendbanden setzten in Frankreich 10.000 Autos in Brand und zerstörten viele Symbole des Staates, wie Schulen, Kindergärten, Bibliotheken, Rathäuser. Es gab niemanden als Ansprechpartner, mit dem der französische Staat hätte verhandeln und friedliche Lösungen herbei-

führen können.                                                     

Wenn diesem Vernichtungs-Gefühl nicht Einhalt geboten werden kann, führt es zur barbarischen Verwahrlosung und zur Anarchie (Herrschaftslosigkeit), sagen die Soziologen. Molenbeek, ein Vorort Brüssels, ist eineTerror-Hochburg, zu der viele Terroristen eine enge und klare Verbindung haben. Sie ist ein Ort der Bandenkriminalität, der Perspektivlosigkeit und der Armut.

30 Prozent der dort lebenden Bürger sind arbeitslos, 50 Prozent arbeiten in unqualifizierten Berufen. Die Gefühle von Ausgrenzung, fehlender Wertschätzung, Demütigung und Entwürdigung laufen auf eine soziale Frustration hinaus. Nicht nur Kinder der Unterschicht, sondern auch Kinder aus gut situierten Familien ziehen in den Dschihad, den totalen "Gottes"-Krieg.

Man kann sich nur über das hohe Tempo einer Radikalisierung wundern und darüber erschrecken, wie rasch einige junge Männer ihre Pläne, Koch, Bäcker oder Kellner werden zu wollen, umwarfen und zuMördern werden können.

Der Islam-Experte Gilles Kepel warnt davor, die Terroristen als unbesiegbare Genies hinzustellen. Sie sind vielmehr kleine Versager und in sich selbstverliebte Narzißten, die es nicht gelernt haben, mit Frustrationen (Vergeblichkeiten) richtig umzugehen. Sie wollen im Schnelldurchgang Helden und Märtyrer werden. Einer der Brüsseler Attentäter hat ein Testament hinterlassen, aus dem zweifelsfrei hervorgeht, daß er der Techniker der Gruppe war. Er hat die Bomben hergestellt und

schließlich Selbstmord begangen, so daß die übrig gebliebenen Terroristen fürs erste so schnell keine Attentate mehr begehen können.

Vorbeugende Antiterror-Maßnahmen bestehen darin, daß man den Terroristen die Anonymität nimmt, ihre Geld- quellen zum Versiegen bringt und ihren Zugang zu Waffen aller Art unmöglich macht.

Ferner sollte man allen, sich radikalisierenden angehenden

Terroristen mit Wertschätzung begegnen. Die Zivilgesellschaft läuft sonst Gefahr, sich ebenfalls zu radikalisieren, wie man an den Wahlergebnissen von Marine Le Pen in Frankreich und der Afd in Deutschland ablesen kann.

Die terroristischen Barbaren machen uns selbst zu Barbaren.

Ein wichtiger Faktor für eine gelingende Terror-Prävention

ist eine höhere Schulbildung und bessere Erziehung der

rebellischen jungen Männer.

 

 

Für die Feinde

Feinde sind ein Ärgernis,

Das es abzuschaffen gilt,

Meint der Volksmund überdies,

Rache die Feindschaft niemals stillt.

Feinde soll man nicht besiegen,

Sie beklagen aber schon,

Sollen sie doch Kummer kriegen,

Voller Spott und voller Hohn.

Wer seine Feinde tüchtig liebt

Wandelt in Jesus Spuren;

Wer ihre Schandtaten vergibt,

Kommt voll auf seineTouren.

Dein Wesen wird nicht anerkannt

Vom Feinde hier auf Erden;

Dein Feind schaut an Dich ganz gebannt

Und sucht Rache-Gebärden;

Aber Du willst die Rache nicht,

Vielmehr die Feindesliebe,

Auf Rache bist Du nicht erpicht,

Sondern auf Menschenliebe.

                                               

Eine Fabel

Der Affe Utrillo und sein Kumpan Fred

Die beiden Affen Utrillo und Fred lebten im Jahre 2011 im Stuttgarter Zoo und langweilten sich zu Tode.

Eines Tages stellte ihr Wärter Heiner ihnen eine volle schwere Kiste mit braunen Glasflaschen in ihrem Käfig ab und verließ danach dasAffenhaus. Utrillo sagte zu Fred:  “Ich werde die Flaschen untersuchen, achte Du darauf, daß uns Heiner dabei nicht überrascht und erwischt!“

Utrillo nahm eine volle Flasche aus dem Kasten heraus,drehte sie um, aber sie entleerte sich nicht, denn sie war mit einem Kronkorken verschlossen. Fred gesellte sich dazu, konnte aber den Verschluß auch nicht öffnen. Utrillo versuchte es mit seinen Zähnen, scheiterte aber an dem hartnäckigen Verschluß. Als Utrillo zur Eisentür blickte, kam ihm die Idee, den Kronkorken zwischen Tür und Angel mit einer Hebelwirkung los zu werden. Und es klappte. Danach nahmen Utrillo und Fred vorsichtig einen Schluck aus derFlasche und tranken sie wegen ihrer Bekömmlichkeit schließlich restlos aus. Danach stellte sich bei den beiden Affen ein Rauschzustand ein, dem sie mit Freudensprüngen, Freudengeheul und Hangelungen von Ast zu Ast Rechnung trugen.

Als der Zoowärter Heiner zurückkam, fand er zwei fröhliche Affen vor, die sich auf ihn stürzten und ihn mit schmatzenden Liebkosungen imGesicht ihre Zuneigung bezeugten. Dies gab Heiner zu denken.

Er nahm kurzerhand seine Bierkiste aus dem Affenhaus heraus,weil er die geleerte Bierflasche entdeckt hatte und wollte seinen beiden Affen kein Bier in der Folge  mehr gönnen. Das aber     

bekam ihm schlecht.

Utrillo und Fred wurden grantig und griffen ihn an mit einemKnüppel, der lose im Affenhaus herumlag und mit dem sie auf ihren Wärter im Wechsel einprügelten. Heiner flüchtete daraufhin aus seinem Affenhaus, ging mit sich zu Rate und überlegte: Meine Affen brauchen wohl am Tag eine Flasche Bier; also muß ich sie ihnen geben. Denn Randale will ich nicht haben. Es war wohl ein Fehler, eine Kiste Bier im Affenhaus abzustellen, aber ich habe meinen Affen einfach nicht zugetraut, eine Bierflasche öffnen zu können und daraus zu trinken.

Am nächsten Tag stürzten sich beide Affen auf ihren Wärter und bekundeten mit Geheul und Gebärden, daß sie eine Flasche Bier haben wollten. Wärter Heiner übergab daraufhin eine geöffnete Flasche dem AffenUtrillo. Dieser setzte sie sich an den Hals und begann unermüdlich zu trinken. Als er nicht damit aufhörte, schlug ihm sein Kumpan Fred mit dem Knüppel aufsein Hinterteil und sagte: "Laß mir die Hälfte übrig, ich will nicht leer ausgehen.“ Und Utrillo antwortete: “Ich brauche eine ganze Flasche. Sieh zu, daß Du bei Heiner mit einer zweiten Flasche zu Deinem Recht         

kommst. Ich kann Dir nichts abgeben." Und Fred antwortete:  „Du bist ja meschugge.“

Heiner ist weg, und er wird uns wohl nur eine Flasche Bier pro Tag gönnen. Die anderen hat er aus unserem Affenhaus entfernt, damit wir uns nicht an ihnen vergreifen.

Als Heiner am nächsten Tag seinen Affen ihren Nahrungsbedarf zukommen ließ, stürzte sich Fred mächtig darauf und fraß alles auf, so daß fürUtrillo nichts übrig blieb. Er jammerte schließlich erbärmlich laut vor sichhin und erkannte den Zusammenhang: Kein Bier für Fred, keine Nahrung für Utrillo.

Fazit:   Wie Du mir,so ich Dir.

Kommentar: 

Wer eine Droge, wie Alkohol, zur Verfügung stellt, muß auch mit den Folgen leben. Selbst Tiere, wie Affen, können Rauschzustände erfahren, genießen, sich daran gewöhnen und sie beanspruchen.

 

Junge Migranten und der Respekt

Viele junge Migranten geraten auf die schiefe Bahn. Gründe dafür sind Armut, Bildungsferne und erlittene Gewalt.

Da die Gesellschaft ihre Väter demütigt, drehen deren Söhne durch. Die Väter werden verspottet, weil sie nicht perfekt Deutsch sprechen. Von den Ämtern werden sie herablassend behandelt.                                         

Sie sind geduldete Flüchtlinge, die kein Asyl erhalten, aber nicht abgeschoben werden können; Dazu zählen Libanesen und Palästinenser. Alle paar Monate müssen die Migranten die Ausländerbehörde aufsuchen, um sich eine Aufenthaltserlaubnis ausstellen zu lassen. Sie dürfen keinen Führerschein machen, nicht ins Ausland reisen und oft auch nicht arbeiten. Die Migrantenfamilien haben keinen Vater, der Geld verdient, der eine natürliche Autorität ausstrahlt, zu dem man aufsehen kann. Wer arbeiten will, muß so viele Auflagen erfüllen, daß er oft keine Chance auf eine Stelle hat.

Manche Väter unter den Migranten werden alkoholabhängig, schlagen ihre Kinder und Frauen, um der Trostlosigkeit ihres Daseins zu entfliehen. Sie verstehen ihre Kinder nicht, weil sie die deutschen Verhältnisse nicht verstehen und nicht akzeptieren können. Das traditionelle Männerbild unter den türkischen, arabischen und russischen Migranten sieht vor, daß der Mann für seine Familie sorgt und diese notfalls mit Gewalt verteidigt; doch die Väter halten diesen traditionellen Ansprüchen nicht stand.

Die verfehlte deutsche Ausländerpolitik macht ihnen das Leben schwer und macht aus stolzen Männern gebrochene Menschen.

Die jungen Migranten, die sich nicht mehr an ihren Vätern orientieren können, suchen sich neue Vorbilder; und das sind Jugendliche der gleichen Nationalität, die quasi als Ersatzfamilie auftreten mit eigenen Moralvorstellungen und einer bedingungs-

losen Loyalität zueinander. Verrat wird als schlimmes Übel angesehen, schlimmer noch als ein Opfer zu sein.

Das liegt daran, daß die ausländischen Jugendlichen keine Enttäuschungen und Rückschläge hinnehmen können. Sie können Schwächen ihrer Freunde nicht verzeihen. Alle müssen zusammenhalten; keiner darf ausscheren und eigene Wege gehen.  

Die jungen Migranten haben ein gutes Gespür für die eigenen Benachteiligungen und die ihrer Familie. Aus dem Unrecht, das ihnen widerfährt, leiten sie das Recht ab, anderen Menschen schaden zu dürfen.

Die jugendlichen Migranten erleben, daß ihre Väter in der Gesellschaft keinen Respekt genießen; umso vehementer fordern sie diesen für sich selbst ein. Die jungen Migranten, die sich in einer Gruppe organisieren, verlangen bedingungslosen Zusammenhalt,

körperliche Überlegenheit und gegenseitige Anerkennung. Sie rühmen sich ihrer Taten als Gangster. Ein Gefängnisaufenthalt gilt als Ritterschlag. Eine Gangster-Karriere ist damit vorgezeichnet. Ein Mann muß ein Macho sein, jemand, der sich von niemandem etwas sagen läßt. Die Väter können ihre Söhne kaum erreichen, weder mit Appellen, noch mit Schlägen, die ihre Kinder geduldig ertragen, ohne sich zu wehren. Diese lassen sich von ihrer menschenfeindlichen Gesinnung nur schwer abbringen.  

Auf der Straße lassen sie dann ihre Wut an anderen Menschen aus. Zu den Menschenfeinden zählen gewöhnliche Kriminelle, Rockergruppen, islamistische Salafisten und IS-Terroristen.

Für eine Welt außerhalb ihrer Gruppe haben sie nur Verachtung übrig. Ohne eine verheißungsvolle Zukunftsperspektive besinnt man sich auf die Vergangenheit. Die Salafisten predigen ein Leben zur Zeit des Frühislams, können aber damit nicht in der Gegenwart bestehen. Was den Migranten, Vätern und Söhnen für ein zufriedenes Leben fehlt, sind Arbeit, Respekt und Anerkennung.

Werden diese drei Begriffe und Tugenden gewährt, wird vermutlich auch die Zahl der verübten Terroranschläge zurückgehen.

 

 

Der sogenannte „Islamische Staat“ sorgt für den Weltuntergang

und bereitet die Weltherrschaft vor, indem er gezielt foltert, vergewaltigt und mordet. Alles geschieht nach einem bestimmten Plan von Terror-Strategen. Einer davon ist Abu Bakr Naji. Wie erstarrt und gebannt schaut der Westen auf die fürchterlichen und unerhörten Greueltaten des selbst ernannten und gegründeten „Islamischen Staates“ herab. Als Salafisten sind sie Nachfolger des Vorbildes ihres Propheten Mohammed. Massenenthauptungen Andersgläubiger, Erwachsener wie Kinder, Kreuzigungen, Versklavungen, Steinigungen und Vernichtung wertvoller Kulturschätze als „Teufelszeug“ der „Ungläubigen“ sind die Untaten der Terroristen. Der ISIS, der islamische Staat im Irak und in Syrien verfolgt und schafft neue historische Ereignisse, wie sie im Koran und in den heiligen Berichten über Mohammed aufgeschrieben sind. Die Terroristen orientieren sich an zeitgenössischen Theoretikern des Dschihad, des "Gotteskriegertums", wie Abu Bakr Naji, einem angeblichen Ägypter und ehemaligen Chefdenker von Al Qaida. Dieser brachte im Jahre 2004 die Studie The Management of Savagery = die Verwaltung der Barberei auf Arabisch und 2006 auf Englisch heraus. Dies trockene Strategie-Papier für Dschihadisten, für „Gotteskrieger“ ist eine nüchterne intellektuelle Anleitung zur islamischen Welteroberung. Auf erschreckend genaue Weise sanktioniert es das Handeln des sog. Islamischen Staates im Irak und in Syrien und auch dasjenige anderer Terroristen-Hochburgen wie Boko Haram in Nigeria und auch vieler Einzeltäter von jüngsten islamistischen Mördern in den Vereinigten Staaten von Amerika, in Kanada, in Paris und in Kopenhagen.

Usama Bin Ladin hatte noch frohlockt, daß einige spektakuläre terroristischen Anschläge die Amerikaner als Anführer der „Ungläubigen in eine politische Krise stürzen würden. Er hatte sich geeirrt. Bin Ladin hatte gehofft, daß die Amerikaner ihre globale Dominanz

verlieren würden. Auch das ist nicht geschehen. Die entschlossene und harte Reaktion der Amerikaner auf das Flugzeug-Attentat gegen das World Trade Center am 11. September 2001 und die Liquidierung von Usama Bin Ladin zeigte, daß sich die Terroristen verrechnet hatten. Daraus folgerte der Theoretiker Abu Bakr Naji,

daß sich der Dschihad weltweit auf alle Länder mit muslimischen Bevölkerungsanteilen ausdehnen sollte. Ziel war es, den Alltag der „Ungläubigen“ durch unzählige kleine Terror-Aktionen unerträglich zu machen, eingebettet in den Schutz glaubenstreuer Milieus in den arabischen, asiatischen und afrikanischen Kernländern. Niemand sollte sich mehr sicher fühlen dürfen. Naji empfiehlt Geiselnahme, die Verwendung von Frauen und Kindern als lebende Schutzschilde, öffentliche Enthauptungen und bestialische Tötungen, Selbstmordattentate, Anschläge auf Ölfelder und Öl-Raffinerien, Häfen, Flugplätze und Touristen-Schwerpunkte. Das allgemeine Ziel ist die Zersetzung der Ordnung, die Schaffung von Zonen der Gesetzlosigkeit, des Chaos und der Anarchie; dort herrschen die idealen Bedingungen, um die Scharia, die Gesetze des Korans einzuführen, meint Naji. Der Barbarei und Willkür unterwerfen sich alle Leute, ganz gleich, ob diese  Sendboten

gut oder böse sind; die Hauptsache ist, sie garantieren die Sicherheit und das Überleben. Kandidaten  für die Ausübung der Barbarei sind Afghanistan, Irak, Libanon, Somalia, Ägypten, Libyen, Saudi-Arabien, Pakistan, Jemen, Jordanien, Syrien, die Türkei und Mali. Der Terror-Stratege behauptet: der Westen hat nicht die Kraft zu einem langen Kampf. Trotz überlegener Feuerkraft bringt Amerika als Hochburg der „Ungläubigen“ den Willen zur Gegenwehr langfristig angebllich nicht auf. Die Herrschaft Allahs kann nur durch Muslime errichtet werden. Deren Weichheit führt zum Verlust an Stärke und ist dann ein Faktor für ihr Scheitern. Nur wenn der Dschihad als Gotteskrieg mit äußerster Gewalt geführt wird, so daß der Tod nur einen Herzschlag entfernt ist, kann die muslimische Welt angeblich über den „dekadenten“ Westen siegen. Die muslimischen Massen werden durch die Logik des Massakers in die Schlacht hineingezogen. Die Gewalt muß verherrlicht werden, schreibt Naji. Dies haben schon die beiden ersten Kalifen und Gefährten des Propheten Mohammed praktiziert, als es darum ging, das muslimische Reich zu sichern. Sie verbrannten „Ungläubige“ bei lebendigem Leibe und freuten sich über die Wirkung roher Brutalität. Der grausame Inhalt der Schriften Naji´s weist diesen als gebildeten Autor aus, der auf 1400 Jahre islamisches Herrschaftswissen zurückgreifen kann, auf eine Eroberungs-Tradition der Landnahme und Unterwerfung ganzer Völkerschaften. Er beruft sich unter anderem auf Ibu Taimiya, einen arabischen Theologen und Ur-Salafisten aus dem 13. Jahrhundert, der von allen frommen Dschihad-Soldaten verehrt wird.

Aber Naji führt auch abendländische Denker an, so den Yale-Historiker Paul Kennedy mit dessen Studie über „Aufstieg und Fall der großen Mächte“. Hierin schildert er den Niedergang Amerikas und wird von den Eliten in Paris, Berlin und New York gelesen. Und Naji verweist auch auf Berichte von Völkerkundlern über das Verhalten von Stämmen, die gleichfalls abwegiger und brutaler Natur waren. Die Argumentation mutet rational an, täuscht aber nicht darüber hinweg, daß die Barbarei und Willkür irrational und apokalyptisch sind. Dessen Ideologie und Praxis sind mit den üblichen Erklärungswerkzeugen des aufgeklärten Westens nicht zu verstehen. Alle Wissenschaften, wie Soziologie, Ökonomie, Psychologie, Politologie, Philosophie, MINT = Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Technik, sowie Theologie, Ökologie, Germanistik, Romanistik, Anglistik und Geschichte, gehen davon aus, daß menschliches Verhalten rationalen Kriterien gehorcht, um im Kampf um Rohstoffe, politische Macht, Kultur, Selbstbestimmung und ein besseres Leben zu bestehen.                                                  

An den Äußerungen Naji´s und anderer Kalifatsutopisten fällt aber auf, daß sie keinen Gedanken daran verschwenden, wie sie nach ihrer zerstörten Welt mit den vielen Leichen und zerstörten Gebäuden den Aufbau in Angriff nehmen, wie sie nach einer Machtübernahme, Wirtschaft, Handel und das Leben organisieren, die hohe Arbeitslosigkeit bekämpfen und das Gesundheitswesen einrichten wollen. Die Terroristen sagen auch nicht, wie sie die Bevölkerung vor Armut, Hunger und Krankheiten bewahren wollen. Das reale, praktische Leben interessiert sie nicht, weil sie in einer illusionären Welt leben. Sie interessiert nur der Dschihad, der totale Krieg, die ewige Schlacht für das erträumte Kalifat. Für das Danach haben sie kein Rezept. Der Dschihadismus, das „Gottes-kriegertum“, ist ein destruktiver Todeskult, der das fremde Leben auslöscht und das eigene Leben nicht schont. Insofern sind seine „Gotteskrieger“ irregeleitete und verblendete unmenschliche monsterartige Wesen. Dieser Todeskult hat als zentrales Ritual und Motiv das unwiederbringliche Menschenopfer. Eine Aufnahme in die terroristischen Bluttaten findet derjenige, der einen lebenden „Ungläubigen“ eigenhändig enthauptet.

Zur düsteren Bilanz des Terrorismus wird ein australischer Muslim mit seinem achtjährigen Sohn gezeigt, der schüchtern lächelnd einen frisch abgeschnittenen Männerkopf in die Kamera hält.

Hinter ihm steht der Vater strahlend und stolz. Das eigene Leben können die "Gotteskrieger" auch opfern, wenn sie dadurch möglichst viele „Ungläubige“ in ihren Tod mitreißen. Je gewaltiger das Gemetzel, desto näher fühlen sie sich ihrem erfüllten Seelenheil.

Der Untergang der alten Welt bedeutet in der islamischen Mythologie die Geburt einer neuen, religiös gereinigten Welt. Militärisch braucht der Westen die salafistischen muslimischen  und islamistischen Krieger nicht zu fürchten; seine Armeen und Waffen sind unvergleichlich stärker, als die des terroristischen Gesindels. Doch die Achillesferse des Westens liegt nach dem Urteil des Abu Bakr Naji im mentalen Bereich. Auf Terror, Grausamkeit und Bosheit reagiert das westliche, zimperliche, verhätschelte Gemüt mit Verleugnung, Ignoranz, Kopflosigkeit und mit Unterwerfungsreflexen. Mit diesen schwachen Attributen der „dekadenten Ungläubigen“ werden auch Naji´s Nachfolger rechnen. Welche Seite siegen wird, ist noch lange nicht entschieden.                                                    

Terroristische Todesopfer hat auch Nigeria durch Boko Haman zu beklagen.



 

Das nächste Schreiben ist an meinen Stief- und Halbbruder Klaus   Behrends in Laer gerichtet. Es hat folgenden Wortlaut:

                                                       Münster, 24.07.2008

Es fällt mir sehr schwer, Dich mit „Lieber Klaus“ anzureden.

Immerhin bist Du mit einem Rechtsanwalt gegen mich vorgegangen, um den brieflichen Gedankenaustausch zwischen unserer Mutter und mir verbieten zu lassen, ein starkes Stück, weil mir im Wiederholungsfall ein Ordnungsgeld und sogar Ordnungs-

haft angedroht wurden. Was hast Du Dir eigentlich dabei gedacht,

so rigoros gegen einen Deiner engsten Angehörigen vorzugehen?

Aber jetzt möchte ich zu unserer Mutter kommen. Sie ist schon sehr alt, taub und womöglich hinfällig. Sie ist jetzt fast 88 Jahre alt, und ihr Leben währet vermutlich nur noch wenige Jahre. Da wäre es doch angebracht, Frieden mit ihren Kindern aus erster Ehe zu

schließen. Will sie denn im Unfrieden von uns scheiden?

Die Gemeinheiten, die meine Mutter mir vorwirft, sind ihre eigenen Todsünden, die sie an mir, ihrem ersten Sohn und Opfer aus erster Ehe begangen hat. Sie will sie nicht wahrhaben, eingestehen, bereuen und sühnen. Sie will ihre Schuld nicht abtragen. Und zu allem Überdruß und Überfluß will sie jetzt noch ihre Täterrolle in eine Opferrolle umkehren. Das nenne ich, die Tatsachen auf den Kopf stellen.

Ich habe noch ein sehr gutes Langzeitgedächtnis, das sich nicht vom Gegenteil überzeugen läßt.

Die Wahrheiten, die ich mitzuteilen habe, sind unsere gemeinsamen Wahrheiten, die von meiner Mutter verursachten und von mir erlittenen.

Und jetzt zähle ich einige mütterliche Todsünden auf:

Die erste Todsünde ist eine pränatale, eine vorgeburtliche. Darin hat meine Mutter ihren Leib geschnürt, als sie mit mir schwanger war. Sie wollte damit ihre Schwangerschaft als ledige Person kaschieren, also verdecken. Noch heute verspüre ich einen  

psychischen Druck, der auch auf meiner Seele lastet.

                                                   

Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln.

 

In der zweiten Todsünde hat meine Mutter ihren Mann und meinen Vater an die russische Front geschickt, obwohl er als Heeresausbilder in der Heimat hätte bleiben können. Im Rußlandfeldzug ist er 1941 gefallen. Ich habe also keinen Vater gehabt, so wie Du.

In der dritten Todsünde hat mich meine Mutter häufig verdummt.

„Was bist Du doch für ein dummer Junge,“ sagte sie, wenn ich am

hellichten Tage feststellte, „Die Sonne ist untergegangen.“

Sie brachte es nicht fertig, zu sagen: „Die Sonne ist wolkenverdeckt, erst abends geht sie unter.“ Die Verdummung eines kleinen Kindes ist aus meiner Sicht eine der größten Schandtaten, die ein Elter begehen kann, weil das kleine Kind

sträflichst niedergeknüppelt wird, und sich dagegen nicht wehren kann.  

Als ich radfahren lernte im Jahre 1949 ereignete sich die vierte Todsünde meiner Mutter. Ich stieß mit einem einsamen, älteren, mir auf der anderen Seite entgegenkommenden Radfahrer zusammen, der mich wie ein Magnet anzog. Doch meine Mutter bekannte sich nicht zu mir als kleinem Jungen. Sie wollte mit dem Vorfall nichts zu tun haben. Sie fürchtete wohl Schadensersatzansprüche erfüllen zu müssen. Diese wären aber zu der damaligen Zeit, wenn überhaupt, sehr niedrig gewesen.

Unsere Mutter hatte sich – und das war ihre fünfte Todsünde –

eine Klopeitsche zugelegt, um meine Schwester und mich damit zu züchtigen. Leider vergaß sie dabei, den Grund für die Züchtigung anzugeben. Jetzt stellt sie diese Klopeitsche als reines Demonstrationsobjekt dar. Wir, meine Schwester und ich, haben aber diese Klopeitsche schmerzlich erlebt.

In der sechsten Todsünde hat unsere Mutter ihre eigene Mutter, meine Großmutter, nach Wermelskirchen in ein Altenheim verbannt, und die alte Dame hat so erbärmlich geweint. Sie wollte bei uns bleiben.

Die anderen Todsünden will ich jetzt nicht erwähnen, da der Tod-

sünden-Rahmen zur Genüge abgedeckt ist.

Unsere Mutter wird ihre Todsünden sowieso nicht akzeptieren,                                                    

obschon sie unsere gemeinsamen Wahrheiten und Wirklichkeiten sind. Sie will keine Schuld auf sich nehmen und wird alles abstreiten als autoritäre Person.                                          

Wenn sich unsere Mutter in allem zurückzieht, bleibt doch die Frage nach der Gerechtigkeit.

Ist es gerecht, zu schweigen? Ist es gerecht, nicht Stellung zu

beziehen? Ist es gerecht, mir den zweiten halben Pflichtteil als Erbe vorzuenthalten?

Unsere Mutter könnte mit einem Schlag ihre Vergehen bereuen, und ihre Untaten sühnen, wenn sie kein verhärtetes Herz hätte und meinen zweiten halben Pflichtteil in Höhe von 6000,00 €uro auszahlen würde.  

Wenn Du dem zustimmen könntest, wäre alles geregelt, und der

Seelenfrieden gerettet. Oder kennst Du ein anderes Konzept für

einen familiären Frieden?

Sühne wird auch in der Öffentlichkeit angemahnt. Die Opfer von

Untaten und Schandtaten werden meist mit Geld bezahlt. Ob dies

ausreicht, der knechtischen Schandtat zu entgehen, sie vergessen zu lassen, sie zu sühnen, ist eine Frage, die mich tief bewegt.

Unserer Mutter scheint jedenfalls der gute Wille für ein gedeihliches Auskommen mit mir und mit meiner Schwester zu fehlen. Schuld will niemand haben, schon gar keine Mutter.  

aber sie hat sie; da geht kein Weg daran vorbei.

Halbbrüderliche Grüße schwerwiegender Art.

Ratio

 

Dieser Brief kam ungeöffnet aus Laer zu mir zurück, vielleicht,

weil mein Stief- und Halbbruder umgezogen ist.

Daraufhin schickte ich den Brief mit neuer Post an die Adresse meiner Mutter. Auch diese schickte mir meinen Brief ungeöffnet

zurück.

Schon in frühester Kindheit, als ich drei bis elf Jahre alt war,

hat mich meine Mutter mit Schweigen abgestraft. Jetzt zieht sie

in dieses Schweigen auch noch meinen Stief- und Halbbruder mit hinein. Sie hat sich quasi von mir losgesagt. Es kann gut sein, daß ich nicht einmal zu ihrer Beerdigung eingeladen werde. Daß Haß so tiefe Wurzeln haben könnte, hätte ich nie gedacht.                                                    

Am 30.07.2008 erschien ein Zeitungsartikel mit der Überschrift

„Schweigen ist mehr“.Hierzu habe ich den folgenden Leserbrief

geschrieben:

Schweigen, das gegen niemanden gerichtet ist, außer gegen sich

selbst, kann ich noch jederzeit hinnehmen, da dabei wohl niemand

Schaden nimmt. Anders verhält es sich aber mit dem Schweigen, das gezielt gegen eine Person gerichtet ist; das ist schädliches

Schweigen, weil die schweigende Person in der Regel verbittert ist

und Fehlervorwürfe nicht ertragen kann. Dieses schädliche Schweigen ist eine eigens hervorgerufene Kommunikationslosigkeit, die das Harmoniestreben höher bewertet, als das

Miteinander Reden.

Wer durch Gebet schweigt, um seine innere Ruhe herzustellen, darf aus meiner Sicht nicht gegen die Interessen eines anderen Menschen an einem Gespräch verstoßen. Hier ist das Scweigen nicht mehr, sondern eher weniger, in Bezug auf die Gerechtigkeit,

die ein anderer für sich haben will.

Leben ist nicht nur reines Empfangen, sondern auch Geben.

Schweigen darf kein Selbstzweck sein; dieser sorgt für Unmut und

Unfrieden. Er öffnet sich einer argen Pein, statt dem Verbunden-

sein, boykottiert den eigenen und fremden Frieden.

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff.

 

Da meine Mutter Martel Behrends meine Briefe ungeöffnet an mich zurückschickte, habe ich ihr am 15.09.2008 eine Postkarte folgenden Inhalts geschickt:

Liebe Mutti!

Dein Schweigen ist ein unerträgliches, abstoßendes Laster von Dir. Es hat mit einem gelungenen Leben so wenig gemein, wie eine gute Beziehung zu Dir selbst.

Vollkommenes Wohlverhalten darfst Du von mir nicht erwarten;

dazu sind Deine Todsünden zu zahlreich und zu gravierend.

Du gestehst sie nicht ein, bereust und sühnst sie nicht. Du schaffst sie nicht aus der Welt, indem Du darüber mit mir korrespondierst, wie es sich gehören sollte.

Erfolg motiviert und vitalisiert. Für Dich schließt Du einen möglichen Erfolg à priori aus.

Vieles geht im Leben leider völlig daneben.

Willst Du im Unfrieden mit mir sterben?

Willst Du sophistisch und starrköpfig auf Deinen unvernünftigen und unwahren Ansichten über Deine Sünden an mir verharren?

Gib Dir einen Stoß und versöhne Dich mit mir!

Es ist noch nicht zu spät.

Herzliche Grüße, Dein Sohn Lothar.

 

Darauf erhielt ich die folgende, das mütterliche Schweigen brechende, Antwort:

(Am Anfang und am Ende stehen aufgelesene Sprüche von meiner Mutter.)

Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost,

was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und

ganz gewiß an jedem neuen Tag (Dietrich Bonhöffer).

Lieber Lothar!

In Deiner soeben erhaltenen Karte paßt die Bekräftigung Deiner unverschämten erneuten Vorwürfe und die zeitgleiche Aufforderung zur Versöhnung nicht zusammen.

Du bist der liebe Gott, der seiner Mutter Tod-Sünden und die Schuld am Helden-Tod Deines Vaters anlasten darfst.

Ein toller Dank für all das, was ich für Dich tat und opferte.

Mach das mit Deinem Gewissen aus!

Gruß Mutti

Schweigen und denken kann niemand kränken.


Asyl in Deutschland

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) entscheidet darüber, ob ein Asylbewerber abgeschoben wird oder schutzbedürftig ist und bleiben darf. Asylberechtigt ist ein Mensch, der wegen seiner Rasse, Nationalität, politischer oder religiöser Ansichten politisch verfolgt wird und überdies in seinem Heimatland schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt ist. Asylberechtigte erhalten in Deutschland

eine dreijährige Aufenthalts- und eine unbeschränkte Arbeitserlaubnis. Flüchtlinge genießen Schutz vor staatlicher und nichtstaatlicher Gewalt. Subsidiären, d. h. helfenden, Schutz erhält jeder Asylbewerber, der in seinem Herkunftsland in seinem Leben durch willkürliche Gewalt und bewaffnete Konflikte zwischen mehreren Parteien bedroht ist. Er erhält eine Aufenthaltserlaubnis für ein Jahr und unbeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt. Die nationale Abschiebung

verbietet sich, wenn im abgeschobenen Land

europäische Menschenrechte und Grundfreiheiten

verletzt werden ober aber eine erhebliche Gefahr für Leib, Leben und Freiheiten bestehen.

Betroffene erhalten eine Aufenthaltserlaubnis für

mindestens ein Jahr und mit der Erlaubnis der

Ausländerbehörde die Genehmigung einer beruflichen Tätigkeit.  



   

Ist Donald John Trump ein Vorbild für die amerikanische Gesellschaft und auch für die Welt?

Donald Trump ist der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Am 20. Januar 2017 legte er gleich auf zwei Bibeln seinen Amtseid mit dem Schlußwort „So help me God“ ab. Eine Bibel wurde schon von Abraham

Lincoln benutzt; die zweite Bibel war Trumps eigene. Danach hielt Trump eine Rede, die von vielen Menschen auf der ganzen Welt mit großem Unbehagen, ja Entsetzen aufgenommen wurde. So verkündete er einen

totalen Wechsel durch seine Regierung. Trump will Amerika vom Establishment, der regierenden Elite, der herrschenden Klasse, befreien und die Macht

an das angeblich entrechtete und enteignete Volk zurückgeben. Hat eine kleine Gruppe sich auf Kosten des Volks bereichert und seine Bürger in die Verelendung getrieben? In seiner präsidialen, angeblich philosophischen

Antrittsrede zeichnete Trump ein Bild des Schreckens von seinem Land.

Fabriken seien verrostet und verwüstet und würden wie Grabsteine von einer verantwortungslosen Handels- und Wirtschaftspolitik künden. Donald Trump, der neue Präsident der USA, sprach nicht als Versöhner, der das gespaltene Amerika wieder zusammenführen will, sondern als Ankläger. Wie will er ohne Establishment, zu dem er

bald selbst gehören wird, die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika wahren, schützen und verteidigen? Trump warf dem Establishment Hochverrat an den

Interessen des amerikanischen Volkes vor. Er glaubt nicht daran, auf die Kooperation mit den anderen Verfassungs-organen angewiesen zu sein. Er führt sich auf wie ein Wutbürger im Oval Office. Er behauptet glatt, die

Verkörperung des Volkswillens zu sein mit dem Slogan „Das Volk bin ich“. Das gab es früher auch schon unter den Mächtigen in Form von „Le État cest moi“ = Der Staat bin ich". Es sind die Worte eines populistischen Despoten, eines Gewaltherrschers. Donald Trump ist ein Narzißt, ein in sich selbst Verliebter und ein Populist. Dies Wort leitet sich her vom lateinischen Wort populus = das Volk.

Hierin beansprucht Trump für sich, für das ganze Volk  reden und handeln zu dürfen. Damit mißbraucht er seine Sprache und seine Macht im Sinne von Josef Pieper,

einem Theologen und Philosophen von Münster. Trump will Amerika wieder groß, stark, stolz, sicher und wohlhabend machen. Wer will und kann diesen

„großartigen und größenwahnsinnigen“ Führer und Verführer stoppen?

Sein größter charakterlicher Fehler ist es, keine Niederlage, keinen Fehler einzugestehen und aus der Welt zu schaffen. Die Strategie, die Trump verfolgt ist ungewöhnlich, aber auch verwerflich. Die Bündnisse und Verträge, die Amerika mit der Welt eigegangen ist, brachte den Amerikanern angeblich nur Nachteile ein. Ausländische Konzerne hätten sich auf Kosten der amerikanischen Industrie bereichert, meint Trump. Die Armeen anderer Länder seien unterstützt und deren Grenzen verteidigt worden, während die amerikanischen

Streitkräfte ihre Disziplin, Stärke und ihr Ansehen verloren hätten. Der Wohlstand der amerikanischen Mittelklasse sei auf der ganzen Welt verteilt worden. Amerika hätte die anderen Länder reich gemacht, während ihr eigener Wohl-

stand, ihre Stärke und ihr Selbstvertrauen verschwunden seien. Diese Selbstaufgabe will Trump beenden. Er will Amerika zu einer Festung des ökonomischen Protektionismus ausbauen, in denen die amerikanischen Güter und Produkte gegen die Konkurrenz der anderen Länder geschützt würden.

Alle getroffenen Entscheidungen sollen den amerika-nischen Arbeitern nützen. Der freie Warenverkehr wird als Bedrohung des amerikanischen Wohlstands angesehen. Verträge, die dem entgegenstehen, werden aufgelöst. Mit Strafzöllen will Trump den Weltkonzernen vorschreiben, wo sie zu produzieren und zu investieren hätten. Ob diese staatliche Lenkung, mehr schaden oder nützen wird, bleibt abzuwarten. Vermutlich wird die Verschuldung gigantische Ausmaße annehmen. Ein außenpolitisches Ziel wird Trump ganz konkret verfolgen. Er will den radikalen, internatio-nalen, islamistischen Terrorismus mit alten und neuen Allianzen vollständig auf der Erde tilgen. Damit unterliegt er vermutlich einer großen Selbstüberschätzung und  Selbsttäuschung und einer außenpolitischen Ahnungs-losigkeit; denn die Kämpfer für den selbstherrlichen, sogenannten, Islamischen Staat (IS) rekrutieren sich immer wieder neu aus mehr als                               Ländern, ganz gleich wie hoch ihr Blutzoll ist. Trumps leuchtendes Beispiel soll auch gültig sein für den Rest der Welt und ein Sieg über das Establishment, die politische Führungsriege. Trump will starke Männer und Frauen um sich scharen, die ihren Nationen wieder Größe,

Glanz, Gloria und Ruhm verleihen. Scheitern Trumps Pläne, werden die unheilvollen Geister, die ihn ins Oval Office brachten, wohl kaum verschwinden; denn Trump gibt keine Fehler und Niederlagen zu;

vielmehr wird er diese als Siege verkaufen wollen. Damit verhält er sich vollkommen fehlerresistent.

Donald Trump ist gegen alle Vorhersagen Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika geworden. Wenn seine Präsidentschaft auf Grund laufen sollte, wird er vermutlich dem Establishment die Schuld daran geben, das sich mit aller Macht gegen die Vertreibung von den Schalt-

hebeln der Macht gewehrt hat.

Trumps Trumpf sind die Theorie und die Praxis der Verschwörung. Für die Europäer gilt es, ihr Schicksal, wie es die Kanzlerin Angela Merkel ausgedrückt  hat, selbst in die Hand zu nehmen. Die zerstrittenen Europäer müssen ihre Interessen so konsequent und hart vertreten und bündeln, wie es im Umgang mit Trump nötig werden wird.

Werden die Kräfte Auftrieb nehmen, die in nationalen, protektionistischen und populistischen Alleingängen die Lösung aller Probleme sehen? Lassen sich die Vereinfacher, Verführer, Verhetzer und Demagogen (Volkksaufwiegler) noch aufhalten? Amerika und der

ganzen Welt stehen sehr schwere und unsichere Zeiten bevor. Darum gnade uns Gott, wenn der Trumpismus auch in anderen Ländern Schule machen sollte.

 

 

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